|
|
| Autonomen-Schlachtruf: „Bad Doberan soll brennen!“??? Randale in Bad Doberan befürchtet ![]() Bad Doberan/stams. Der G8-Gipfel in Heiligendamm beginnt und Bad Doberan macht sich bereit für den Ernstfall. Geschäft für Geschäft in der Innenstadt wird mit Spanplatten vernagelt und die Stadtverwaltung sammelt Blumenkübel und Bänke in der City ein (Foto). Schade - aber durchaus verständlich, nach den Bildern vom Samstag aus Rostock. Die Gipfeltage hat man sich hier vorher ganz anders vorgestellt: Eine bunte Vielfalt von Besuchern aus aller Herren Länder zum Beispiel, die sich neugierig in der gemütlichen Kleinstadt tummeln und vielleicht den einen oder anderen Euro in Geschäften und Gaststätten vor Ort ausgeben. Doch jetzt ist alles anders. Man hat zunehmend Angst vor Chaoten, die Schaufenster einwerfen und sichert sein Geschäft so gut es geht, um nach dem G8-Gipfel nicht vor dem Nichts zu stehen. George Bush ist inzwischen im Stadtteil von Bad Doberan, Heiligendamm, eingetroffen und Fernsehkameras werden von nun an mehr aus dieser Region berichten. Die Kreisstadt Bad Doberan gilt eigentlich als „zu klein für große Randale“, weil Randalierern hier die Öffentlichkeit und damit die „Bühne“ fehlt. Auch fehlt es an Fluchtwegen für die Steinewerfer. Vielleicht ist aber genau das ein Denkfehler... Was, wenn sie keine Steine werfen, sondern Feuer legen??? Glaubt man dem, was man sich dem Hörensagen nach zwischen örtlicher Polizei und Feuerwehr erzählt, haben die Autonomen jetzt einen neuen Schlachtruf ausgegeben: „Bad Doberan soll brennen!“. Bleibt zu hoffen, dass das nur ein übles Gerücht bleibt und die Polizei jegliche Anfänge bereits im Keim ersticken kann. Bereits zum 2. Mal musste die Feuerwehr jedoch am Dienstag in Bad Doberan ausrücken, weil Feuer in der Förderschule gelegt wurden, hoffentlich ein Zufall - sicherheitshalber war bei der zweiten Löschaktion das Bundeskriminalamt mit vor Ort. |
|
©
|