News-Archiv Februar 2011
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Neues Beteiligungsangebot ermöglicht Durchbruch für Grand Hotel Heiligendamm
Heiligendamm | 11.02.2011 - 10:18:21
Bad Doberan/Heiligendamm. Das Grand Hotel Heiligendamm hat 2010 das beste Ergebnis seit seiner Eröffnung im Jahr 2003 erzielt: Mit € 400.000 konnte das 5-Sterne-Haus in Deutschlands erstem Seebad erstmals ein klar positives Hotelbetriebsergebnis erwirtschaften. Gegenüber 2009 ist das eine Verbesserung von € 1,8 Mio., gegenüber 2008 sogar von € 2,6 Mio. Die Prognose für 2010 wurde um € 900.000 übertroffen. 2011 wird eine Verdopplung des Ergebnisses auf € 800.000 erwartet.
„Diese Zahlen belegen, dass das Grand Hotel Heiligendamm auf dem richtigen Weg ist. Die 2009 begonnene Reorganisation und zahlreiche neue Angebote haben den Zuspruch von Stamm- und neuen Gästen erheblich verstärkt. Die Entscheidung, das Haus in eigener Regie zu führen, hat sich auch im Nachgang als richtig erwiesen“, freut sich Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer der Grand Hotel Heiligendamm GmbH. Die Gesellschaft führt das Hotel seit der Trennung vom vormaligen Betreiber im Februar 2009 in eigener Regie.
Um diese positive Entwicklung zu verstetigen und die weiteren Potenziale zu heben, macht die Geschäftsführung den Eigentümern des Hotels, den 1900 Kommanditisten der Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, ein deutlich verbessertes Beteiligungsangebot, um auch die Kapitalstruktur der Gesellschaft auf ein zukunftsfähiges Fundament zu stellen. Dieses Angebot beruht auf einem Konzept, das das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PWC) gemeinsam mit der Geschäftsführung erarbeitet hat. Es wird den Kommanditisten in der Gesellschafterversammlung im März 2011 zur Beschlussfassung vorgelegt.
Dazu werden die Konditionen der von der Gesellschaft bereits 2007 beschlossenen Kapitalerhöhung von ca. € 40,9 Mio. deutlich verbessert. Dies ist nach Analyse von PWC und Geschäftsführung erforderlich, da unter den bisherigen Bedingungen lediglich ca. € 8,4 Mio. gezeichnet wurden. Der Differenzbetrag von ca. € 32,5 Mio. ist notwendig, um weitere saisonverlängernde Maßnahmen wie etwa ein „Zentrum für Vitalmedizin“ zu finanzieren sowie Kredite abzulösen und die Gesellschaft damit in eine dauerhaft sichere Zukunft zu führen.
Die verbesserten Konditionen sehen vor, dass das bisherige Gesellschaftskapital seinem tatsächlichen Wert angenähert wird. Die Schwierigkeiten in der Anlaufphase des Hotels, darunter die Weltwirtschaftskrise und die Umstellung auf den Betrieb in eigener Regie, haben das Kapital fast vollständig in Anspruch genommen. Es soll daher im Verhältnis von 10:1 herabgesetzt werden.
Die Altgesellschafter behalten damit aber immer noch 23,6% an der zukunftsfähigen Gesellschaft. Beteiligen sie sich mit ca. 30% ihrer bisherigen Anlagesumme, so können sie zudem auch den prozentualen Anteil ihrer Beteiligung erhalten. Aufgrund der steuerlichen Verlustzuweisungen werden viele Altgesellschafter von Steuererstattungen profitieren, die dies ermöglichen. Überdies haben sie ein bevorrechtigtes Zeichnungsrecht: Neue Investoren kommen daher nur insofern zum Zuge, soweit die Altgesellschafter das Angebot nicht vollständig wahrnehmen.
Die deutliche Verbesserung der Beteiligungskonditionen ergibt sich nach Analyse von PWC und Geschäftsführung daraus, dass das neue Kapital einen höheren, dem tatsächlichen Wert angenäherten Anteil an der Gesellschaft erhält: Denn den jetzt angebotenen € 40,9 Mio. steht eine Beteiligung von 76,4% entgegen. Die Vermögensberechtigung dieses Kapitals, das zudem bei den Ausschüttungen zunächst zum Zuge kommt, ist damit deutlich höher als bislang.
Nach Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen sieht die Kapitalstruktur der Gesellschaft wie folgt aus:
„Damit behalten die Altgesellschafter 23,6% an einer schuldenfreien und mit neuem Kapital gestärkten Gesellschaft, die eine dauerhaft gute wirtschaftliche Perspektive hat“, erläutert Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer der Grand Hotel Heiligendamm GmbH. „Damit gelingt der Spagat, einerseits den Anteil der Altgesellschafter – wenn auch reduziert – zu sichern und andererseits attraktive Bedingungen für das erforderliche neue Kapital zu schaffen.“
Die gute wirtschaftliche Perspektive ergibt sich nicht nur aus der eingangs skizzierten positiven Entwicklung des Betriebsergebnisses des Grand Hotel Heiligendamm. Sie wird zudem untermauert durch die Untersuchungen von PWC, die ab 2013 von ansteigenden Ausschüttungen an die Gesellschafter ausgehen, wenn die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden.
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