News-Archiv Oktober 2007
Einwohnerzahl in Mecklenburg-Vorpommern erneut gesunken
Mecklenburg-Vorpommern | 18.10.2007 - 13:22:58
MV/stams. Im 1. Halbjahr 2007 nahm die Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern um weitere 6 647 Personen bzw. 0,4 Prozent auf 1 687 107 Einwohner ab, 836 221 männlichen und 850 886 weiblichen Geschlechts. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes ist der Rückgang sowohl auf Wanderungsverluste (- 3 744 Personen) als auch auf das Geburtendefizit (- 2 902 Personen) zurückzuführen.
Der Wanderungsverlust von 3 744 Personen war erneut etwas höher als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres (1.1. bis 30.6.2006: - 3 714; 2005: - 3 570 Personen). Dieser Gesamtwanderungsverlust resultiert aus Wanderungsverlusten gegenüber den anderen Bundesländern von 3 948 Personen, die durch Wanderungsgewinne aus dem Ausland um 204 Personen gemindert wurden. Insgesamt standen im 1. Halbjahr 2007 13 031 Zuzügen in das Land, 6,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, 16 775 Fortzüge aus dem Land (+ 5,3 Prozent) gegenüber.
Bezogen auf das Alter sind wie in den Vorjahren bis zu den 53-Jährigen in fast allen Altersjahren Wanderungsverluste zu verzeichnen, die absolut höchsten allerdings immer noch bei den 20- bis unter 25-Jährigen mit 1 807 Personen, den 25- bis unter 30-Jährigen mit 1 360 Personen und den 30- bis unter 35-Jährigen mit 319 Personen (15- bis unter 20-Jährige: - 82 Personen). In der Altersgruppe der 15- bis unter 25-Jährigen ist der Anteil der Frauen an den Wanderungsverlusten mit 62 Prozent besonders hoch; in der Altersgruppe der 25- bis unter 35-Jährigen dagegen entfallen 66 Prozent der Verluste auf die Männer.
Die höchsten Wanderungsverluste waren gegenüber den Ländern Hamburg (- 1 290), Schleswig-Holstein (- 748), Niedersachsen (- 690), Berlin (- 614) und Nordrhein-Westfalen (- 300 Personen) zu verzeichnen.
Innerhalb des Landes verlegten 24 932 Personen ihren Wohnsitz in eine jeweils andere Gemeinde des Landes. Damit gab es 142 Umzüge weniger als im Vorjahreszeitraum.
Im 1. Halbjahr 2007 wurden 5 863 Kinder lebend geboren, 2,6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dem standen 8 765 Sterbefälle gegenüber, 2,1 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das sich daraus ergebende Geburtendefizit hat sich auf 2 902 Personen erhöht.
Im Berichtszeitraum gaben sich 3 614 Paare das Jawort, das waren 399 bzw. 9,9 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.
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