Bad Doberan. Trotz eines harten Winters konnte die Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH) die Arbeiten an der „Villa Perle“ zügig vorantreiben, so dass jetzt am 29. Oktober das Richtfest gefeiert werden kann. „Alle Gewerke haben hervorragende Leistungen abgeliefert. Dem historischen Original getreu neu errichtet, aber mit modernster Technik – ich denke, dass kann sich sehen lassen. Beim Wiederaufbau der Weißen Stadt am Meer sind wir damit ein gutes Stück vorangekommen“, freut sich ECH-Chef Anno August Jagdfeld.
Die „Villa Großfürstin Marie – Perle“, so ihr vollständiger Name, ist das westlichste und größte Logierhaus der insgesamt sieben Gebäude umfassenden Perlenkette. Sie wurde 1854 errichtet (Perle) und 1874 um einen Anbau ergänzt (Großfürstin Marie). Der Anlass der Erweiterung – die Hochzeit des Großfürsten Wladimir von Russland mit Maria Paulowna in Heiligendamm – illustriert die Bedeutung des Seebades als bedeutendem Treffpunkt von europäischem Adel und Gesellschaft im 19. Jahrhundert.
Die Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm errichtet das Gebäude nach historischem Vorbild und mit modernster Technik. Nach Fertigstellung wird es seinen Bewohnern Platz in acht exklusiven Ferienwohnungen bieten, die vom Grand Hotel Heiligendamm bewirtschaftet werden.
Rekonstruktion des Marien-Cottages weit fortgeschritten
Kurz zuvor konnte die ECH bereits das Richtfest für ein weiteres historisches Gebäude in Heiligendamm feiern. Die originalgetreue Rekonstruktion des „Marien-Cottages“, eines von drei nach dem Vorbild englischer Cottages entstandenen Häusern in Heiligendamm, ist bereits weit fortgeschritten. Dabei gelang es Bauleuten und Ingenieuren, zahlreiche Originalelemente des um 1840 entstandenen Wohnhauses behutsam zu restaurieren und für heutige Ansprüche zu ertüchtigen. Auch das benachbarte „Haus Krone“ ist praktisch fertiggestellt.
Foto oben:
„Villa Großfürstin Marie – Perle“.
Fotograf: Thomas Grundner