News-Archiv November 2007

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Innenminister Caffier zu jüngsten brutalen Ausschreitungen: Konsequente Bestrafung der Fußball-Gewalttäter

Mecklenburg-Vorpommern | 05.11.2007 - 15:18:41

Schwerin. Innenminister Lorenz Caffier fordert vor dem Hintergrund der jüngsten brutalen Ausschreitungen am Rande des Bundesligaspieles Werder Bremen gegen FC Hansa Rostock eine schnelle und konsequente Bestrafung von unbelehrbaren Gewalttätern. "Die Gesellschaft darf nicht zulassen," so Caffier, "dass ein brutaler, gewalttätiger und damit krimineller Mob unter dem Deckmantel des Fußballs regelmäßig friedliche Bürger tyrannisiert, die Polizei angreift und die Justiz herausfordert. Wir dürfen uns von diesem Mob nicht den Fußball und nicht den Sport kaputt machen lassen."

Die Bremer Ereignisse zeigen aber auch, dass mit noch so engagierter Präventionsarbeit nicht alle erreicht werden. Der Innenminister erinnerte in diesem Zusammenhang an die gemeinsame  Kampagne des FC Hansa Rostock, der Stadt Rostock, des Landesfußballverbandes und des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung  "Klassenerhalt ohne Gewalt".

"Um Fußball geht es diesen Leuten gar nicht, das muss jedem klar sein, wenn  die Gewaltorgien vorrangig außerhalb der Stadien zelebriert werden. Das ist Gewaltkriminalität", erläuterte der Minister. "Wir dürfen uns von diesen kriminellen Gewalttätern nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Der Staat wird mit aller Konsequenz für Recht und Ordnung sorgen und sein Gewaltmonopol durchsetzen."
Der Innenminister sieht insoweit Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte in der Pflicht, derartige Straftaten schnell und konsequent zu verfolgen und zu ahnden. Die Zusammenarbeit von Polizei und Justiz funktioniert in Mecklenburg-Vorpommern sehr gut. Jedoch auch mit Blick auf die Häufung von Gewaltexzessen am Rande von Fußballspielen aller Ligen sollte nach Auffassung von Innenminister Caffier noch einmal von allen Beteiligten geprüft werden, wie diese Zusammenarbeit optimiert werden kann. "Ich  werde bei der Justizministerin Kuder entsprechende Gespräche zwischen Innen- und Justizministerium anregen". Auf der Sportministerkonferenz im November diesen Jahres in Neubrandenburg wird das Thema "Gewalt im Fußball" ebenfalls auf der Tagesordnung stehen.



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