News-Archiv Juni 2008
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CDU: Modell des Landkreises Bad Doberan ist richtiger Schritt bei Kreisgebietesreform
Region Bad Doberan | 03.06.2008 - 12:08:10
Bad Doberan. Der Vorstand des CDU-Kreisverbandes Bad Doberan begrüßte auf seiner gestrigen Sitzung den Vorstoß des Landrates Thomas Leuchert (SPD) und des Kreistagspräsidenten Prof. Dr. Lothar Panicke (CDU), die im Reformprozess der Neubildung der Landkreise eine Gebietserweiterung des Bad Doberaner Kreises in südliche und östliche Richtung vorgeschlagen hatten.
„Mit einer dann zu erwartenden Bevölkerung von mehr als 185.000 Einwohnern erfüllen wir dann tatsächlich alle Vorgaben der Landesregierung. Außerdem wären die moderaten Gebietserweiterungen um die Ämter Bützow-Land, Laage und Gnoien aus dem bisherigen Landkreis Güstrow und das Amt Ribnitz-Damgarten sowie aus westlichen Gemeinden des bisherigen Landkreises Nordvorpommern sinnvoll und stimmig. Die neu hinzugewonnene Küstenregion würde zu den vielen Ostseebädern im Altkreis hervorragend passen. Synergieeffekte im Bereich Marketing, Verwaltungszusammenarbeit und Wirtschaft könnten die gesamte Region stärken“, so Henning von Storch, Landtagsabgeordneter und stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender. Damit wäre der Wirtschaftsraum um Rostock vollständig in einem Verwaltungsgebilde zusammengefasst. Zudem werde die wirtschaftliche Schlagkraft des Landes erhöht. Der Kreisvorstand mahnte weiterhin die bereits verkündeten Ziele der Deregulierung – den gesetzlichen Abbau von Vorschriften und Regulierungen – an und erklärte, diesem Ziel den Vorrang einräumen zu müssen.
Rostock müsse als Oberzentrum vom Land eine stärkere finanzielle Unterstützung aus dem Finanzausgleich erhalten. Ein Eingemeindung des so genannten Speckgürtels um Rostock in die Hansestadt schade den Umlandgemeinden erheblich. Diese würden von starken, eigenständigen und lebendigen Gemeinden zu unbedeutenden Randbereichen Rostocks werden, befürchtet Henning von Storch.
„Das neue Kreismodell würde den Erhalt des landesweit erfolgreichsten Landkreises Bad Doberan sichern und den neu hinzukommenden Ämtern und Gemeinden perspektivisch neue Chancen ermöglichen“, so Henning von Storch abschließend.
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