News-Archiv Juli 2008
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Region Stralsund | 11.07.2008 - 08:32:31
Stralsund. „Auch wenn noch nicht alles fertig ist - jeder kann sehen, dass hier etwas ganz Besonderes entstanden ist: Mehr als ein Museum, mehr als ein Aquarium, ein Ort zum Staunen, ein Ort zum Lernen und Verstehen, mehr als ein Zentrum für Wissenschaft und Forschung – das Ozeaneum ist all das und deshalb mehr“, sagte Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff auf dem Festakt zu dessen Eröffnung in Stralsund.Der Ministerpräsident dankte allen, die dieses einzigartige Projekt ermöglicht hätten, insbesondere der Bundeskanzlerin, ihrem Vorgänger und der Bundesregierung. „Der Bund hat rund die Hälfte der Baukosten für das Ozeaneum übernommen. Er fördert das Deutsche Meeresmuseum auch institutionell, und ich wünsche mir sehr, dass er in seinem Bemühen nicht nachlässt, die Bedeutung des Deutschen Meeresmuseums und des Ozeaneums für den gesamten Ostseeraum weiter auszubauen.“ Auch das Land habe seinen Beitrag geleistet. Alle könnten gemeinsam stolz auf das Entstandene sein.
Ringstorff weiter: „Viele haben große Leistungen vollbracht und werden weiter mit großer Leistung dafür sorgen, dass dieses Mammut-Projekt gut zum Abschluss kommt. Das neue Ozeaneum ist ein Leuchtturm für die Wissenschaft, die Kultur und den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland. Es wird dem ohnehin beliebten Deutschen Meeresmuseum in Stralsund noch mehr Besucher bringen, gerade auch internationale Besucher. Das ist gut für die Stadt, gut für Vorpommern und gut für das Land. Mecklenburg-Vorpommern ist rund ums Jahr eine Reise wert. Mit dem Ozeaneum gibt es dafür einen guten Grund mehr.“
Das Ozeaneum passe gut zu Mecklenburg-Vorpommern. Die Ostsee sei samt der angrenzenden Küstenregionen ein wichtiger, aufstrebender Wirtschaftsraum, in dem rund 75 Millionen Menschen lebten und arbeiteten. Ringstorff: „Unser Land mit seiner langen maritimen Tradition hat gute Voraussetzungen, sich zu einer auch international bedeutenden maritimen Zukunftsregion zu entwickeln. Mit diesem Ziel fest vor Augen haben wir uns schon vor Jahren auf den Weg gemacht. Dafür stehen die Modernisierung der Werften, der Ausbau der Seehäfen und ihrer Anbindungen, die maritime Forschung und Entwicklung, Netzwerke wie die Maritime Allianz Ostseeregion, der Galileo Forschungshafen Rostock oder eben das Meeresmuseum mit dem neuen Ozeaneum. Dafür steht aber auch der Tourismus an und auf dem Meer.
Die maritime Wirtschaft mit all ihren Facetten zähle schon heute zu den wichtigsten Branchen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Lage an der Ostsee sei ein Standortvorteil, ein Potenzial, das genutzt werden müsse. Dabei gelte es Naturraum und Wirtschaftsraum zu vereinbaren. Das Meeresmuseum leiste durch Bildung und Forschung einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung einer nachhaltigen maritimen Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, in Deutschland und im Ostseeraum.
Ringstorff abschließend: „Unsere Aufgabe ist es, die Lebensgrundlage künftiger Generationen zu sichern und die Vielfalt der Natur zu bewahren. Das schaffen wir nur gemeinsam. Vom Deutschen Meeresmuseum werden dazu auch in Zukunft wichtige Impulse ausgehen.“
Link: http://www.ozeaneum.de/
Foto: Peter-Paul Reinmuth
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