News-Archiv Oktober 2008

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Peter Stein: Umgehungsstraße Bad Doberan wird unwahrscheinlich - CDU begrüßt Sinneswandel

Region Bad Doberan | 23.10.2008 - 16:59:33

Bad Doberan. Der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stein zeigte sich heute zufrieden mit der aktuellen Entwicklung der Diskussion zur Umgehungsstraße Bad Doberan. Die Straße werde nicht gebraucht. Das Geld könne an anderer Stelle effektiver zum Einsatz gelangen.
 
„Es wird immer deutlicher: Die Ortsumgehung Bad Doberan ist heute nicht mehr erforderlich. Deshalb freue ich mich, dass nun auch im Landesverkehrsministerium umgedacht wird. Statt weiter Steuergeld auszugeben, ist nun davon auszugehen, dass im Ergebnis der Prüfung ein Rückzug aus dem Projekt erfolgt. Das begrüßen wir sehr“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stein. „Es muss uns gelingen, die eingeplanten Gelder im Land umzusteuern. Dafür hat der Verkehrsminister unsere volle Unterstützung.
 
Es ist ein mutiges Zeichen des neuen Verkehrsministers und zeigt uns, dass er bereit ist, alte Zöpfe seines zuletzt unglücklich agierenden Vorgängers Otto Ebnet abzuschneiden. Ich sehe, dass es für die Landtagsfraktionen von CDU und SPD zukünftig besser gelingen kann, eine dringend erforderliche modernere Verkehrspolitik umzusetzen. Ausreichend Handlungsfelder blieben in der Vergangenheit liegen“, Peter Stein.

 



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Heinz Keuer eMail Homepage

Volle Unterstützung?

... und nun müssen nur noch die alten Zöpfe der Doberaner Orts-CDU abgeschnitten werden. Noch will sie die Straße bauen lassen. Solange die Orts-CDU aber daran festhält, kann Herr Stein nicht von "unsere volle Unterstützung" reden.

29.10.2008 - 08:21:41

Werner Klingbiel eMail

Der Eröffnungsminister für Umgehungsstraßen (Otto mit den Scherenhänden) ist zurückgetreten. Damit kann wieder rational über Sinn und Unsinn von Umgehungsstraßen, die Vernachlässigung der Bahn in MV und Mittel gegen den LKW Verkehr geredet werden. Der LKW Verkehr kann ganz einfach auf die A 20 gebracht werden, indem man, was zulässig ist und in Herrn Ebnets Heimat auch bereits praktiziert wurde, die B 105 zwischen Bad Doberan und Neubukow für LKW, außer Anliegern, sperrt. Eine Überwachung ist möglich, allerdings müssten dann vielleicht einige Polizisten z. B. von ihren teilweise personell üppig ausgestatteten Radarfallen abgezogen werden oder ihr warmes Revier verlassen. Ein Teil des Personenverkehrs ließe sich sicher wieder auf die Schiene bringen. Dazu darf allerdings nicht in der Hauptreisezeit, so wie 2008, Wismar komplett von der Eisenbahn abgeschnitten und der Reisezugverkehr Wismar - Bad Doberan - Rostock als Folge für die Umleitergüterzüge ausgedünnt werden (die ideale Umleiterstrecke nach Karow fiel ja den Scherenhänden beim Bau der A 20 zum Opfer), und Rostock wieder einen Fernverkehrsanschluß neben dem Alibi ICE bekäme, am besten auch gleich nach Skandinavien. Es ist also tatsächlich so, dass die Küste keine Ortsumgehungen mehr braucht, die Politik muß nur handeln, notfalls eben auch einmal gegen ADAC und LKW Lobby, und gleichzeitig auf die von ihr finanzierten Züge Einfluß nehmen. Ein richtiger Schritt wäre z. B. die Ausführung des planerisch fertigen Weiterbaues des Molli nach Rerik. Das Geld ist da, schließlich ist dieser Bau billiger, als die beiden Umgehungsstraßen.

24.11.2008 - 20:21:23


 

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