News-Archiv Februar 2008

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Justizministerin Kuder: Gefangenenarbeit ist praktizierter Opferschutz - Einnahmen durch Gefangenenarbeit 21,4 Prozent gestiegen

Mecklenburg-Vorpommern | 13.02.2008 - 11:55:27

Schwerin. Die Strafgefangenen in Mecklenburg-Vorpommern haben durch ihre Arbeit im Jahr 2007 Einnahmen in Höhe von 440.500,- € erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 21,4 % (2006: 363.000,- €; 2005: 412.000,- €), teilte Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) heute in Schwerin mit. „Gefangenenarbeit ist praktizierter Opferschutz. Die Gefangenen gewöhnen sich an einen geregelten Tagesablauf. Sie erlernen Teamarbeit und erwerben Kenntnisse, die einen Einstieg in das Berufsleben nach der Entlassung erleichtern. Wenn es gelingt, Gefangene so zu motivieren und zu qualifizieren, dass sie nach der Entlassung auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen, verringert sich auch das Risiko erneuter Straftaten. Die durch die Arbeit erzielten Einnahmen sind ein willkommener Nebeneffekt zur Entlastung der Steuerzahler,“ sagte Kuder.

Die Beschäftigungsquote bei den Gefangenen in Mecklenburg-Vorpommern stieg im Jahresschnitt 2007 auf 57,3 %. (2006: 53,4 %; 2005: 55,9 %). Der Anteil der Gefangenen in Arbeit, Aus- oder Fortbildung liegt damit über dem Bundesdurchschnitt von zuletzt 55,6 %. „Dieses positive Ergebnis kann bei der hohen Zahl von beruflich oder schulisch eher unqualifizierten Gefangenen nur dank des hohen Engagements der Mitarbeiter im Strafvollzug und der engen Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft erreicht werden,“ betonte Kuder.



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