News-Archiv November 2008

Anzeige:

CDU-Kreistagsfraktion: Hubbrücke in Schwaan weit oben auf der Agenda - Bad Doberaner Ortsumgehung weiter in Diskussion

Region Bad Doberan | 06.11.2008 - 16:45:39

Bad Doberan. Eine unfangreiche Themenliste erwartete die Vertreter des Verkehrsministeriums und des Straßenbauamtes bei ihrem Besuch in der CDU-Kreistagsfraktion:
 
„Mit Freude haben wir gehört, dass die Hubbrücke in Schwaan weit oben auf der Agenda steht“, so Kreistagsmitglied und Schwaaner Bürgermeister Peter Faix: „Das Ministerium ist an einer guten Lösung interessiert.“
 
Kritisch wurde auch die Situation mit der beabsichtigten Ortsumgehung Elmenhorst diskutiert. Hier sei zunächst der Landkreis gefragt, in Zusammenarbeit mit der Hansestadt Rostock eine bessere Lösung als die bisher angedachte zu finden..
 
Der Fraktionsvorsitzende Diethelm Hinz sagt dazu: „ Es kann nicht sein, dass auf Grund unterschiedlicher Zuständigkeiten die eindeutig schlechtere Lösung das Ziel sein soll. Land, Kreis und Hansestadt müssen hier nach mittlerweile jahrelangem Geplänkel gemeinsame Wege finden.“
 
Die Lücken im Radwegenetz stehen im Ministerium ebenfalls weiterhin oben an. „Hier werden wir auch nicht locker lassen“, meinte Hinz dazu.
 
Auch die Bad Doberaner Ortsumgehung als derzeit heftigst diskutiertes Thema stand auf der Tagesordnung der Debatte. Trotz kontroverser Meinungen zwischen einigen Stadtvertretern und den Gegnern der Umgehung aus den Umlandgemeinden der Kreisstadt erkennt der CDU-Kreisvorsitzender Stein Fortschritte: Der Stadt Bad Doberan wurde signalisiert bei der Verkehrsproblematik zu helfen und alternative bauliche Maßnahmen in Abstimmung mit den Umlandgemeinden zu erarbeiten“, so Peter Stein, der im Landtag für die CDU-Fraktion als Arbeitskreisleiter Verkehr, Bau und Landesentwicklung. 

 



Anzeige:


 

Seiten (1): 1

Name Text
Werner Klingbiel eMail

Ortsumgehungen Bad Doberan und Neubukow

Die A 20 ist in Betrieb und nicht ausgelastet, obwohl man gerade im Sommer einiges tat durch die teilweise bis gänzliche Einstellung des Eisenbahnverkehrs zwischen Rostock, Wismar und Bad Kleinen das Auto als alternativlos darzustellen.
Der LKW Mautfluchtverkehr ließe sich stoppen. das weiß niemand besser als die Politiker, zumindest sollten sie es wissen. Es gibt Beispiele bemauteter Bundesstraßen und für den LKW Durchgangsverkehr gesperrter Bundesstraßen.
Mit dem beim Straßenbau eingesparten Geld könnte man den Molli endlich bis Rerik verlängern und alternativ zur Bemautung der B 105 gegebenenfalls einige Polizisten einstellen, die die LKW Fahrverbote dann überwachen. Beides würde den Straßenverkehr verringern und die Polizisten würden sich wahrscheinlich sogar finanziell tragen.
Genauso wie Herr Hinz sagt, es kann nicht Lösungen geben, die die Mehrheit aller Bürger nicht will, nur weil sie die Verwaltung will. Und dass die B 105 plötzlich, übrigens jetzt plötzlich 20 Jahre nach dem Anschluß der DDR an die BRD, irgendwelchen Vorschriften nicht mehr entspricht ist schon ein sehr durchsichtiges Argument. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und wahrscheinlich gibt es noch viele Straßen in MV, die irgendwelchen gesetzlichen Regelungen nicht entsprechen. Wenn man jedenfalls im Land umherfährt, kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Straßen gesetzeskonform sind, oder die Sicherheitsbestimmungen von Bundes- und Landesstraßen klaffen meilenweit auseinander. Dann muß man ebeb bei der B 105 ausnahmsweise den weit geringeren Status anderer Straßen anwenden.
Wenn kein Geld da ist und selbst dann bis zur Fertigstellung einer Alternative müsste ja die Straße sowieso illegal weiterbetrieben werden. Da ist es doch wesentlich einfacher mit einem LKW Verbot zu reagieren, Dann reicht auch die Straßenbreite wieder.

01.12.2008 - 12:05:24


 

Kommentar schreiben
Name: *
Titel:
Text: *
Ihr Kommentar wird von
unserem Serviceteam freigeschaltet.


Visuelle Bestätigung: =>