News-Archiv März 2009

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Chefs von ECH und Grand Hotel: Vertane Chance für Heiligendamm

Heiligendamm | 31.03.2009 - 15:48:28

Bad Doberan/Heiligendamm.  Als „vertane Chance für Heiligendamm“ bezeichnen Hans Schlag, Geschäftsführer der ECH, und Oliver Sembill, Direktor des Grand Hotel Heiligendamm, die gestrigen Beschlüsse der Bad Doberaner Stadtvertreter über den weiteren Fortgang der Entwicklung des Seebades. Das Kommunalparlament hatte bei Stimmengleichheit die erforderlichen Änderungen zweier Bebauungspläne abgelehnt, die für den Start der nächsten Entwicklungsstufe in Heiligendamm erforderlich sind.
 
„So können wir nun leider nicht mit der Sanierung der Perlenkette beginnen. Das ist auch schade für die Region, in der sich viele Handwerker und Baufirmen Hoffnung auf neue Aufträge gemacht haben, die sie gerade in der jetzigen Zeit so gut hätten gebrauchen können“, bedauert ECH-Geschäftsführer Schlag. „Wie es nun weitergeht, ist völlig offen“, so Schlag in einer heutigen Mitteilung an die Medien.
 
Auch Oliver Sembill, Direktor des Grand Hotel Heiligendamm, zeigt sich enttäuscht über die Beschlüsse der Stadtvertreter. „Von der Instandsetzung der alten Strandvillen hätten auch wir als Hotel sehr profitiert. Denn dann würde das Gesamtensemble wieder ein stimmiges Bild abgeben, das unsere Gäste heute vermissen“, erläutert Sembill. Das Hotel bietet auch jetzt reichlich Vorzüge. „Doch natürlich hätte es uns der wiedererstandene Charme erleichtert, die so wichtige Verbesserung der Auslastung des Hotels zu erreichen“, so Sembill.


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Name Text
Meyer, Andreas eMail

Jahrelanges Trauerspiel - nun ein bitteres Ende?

Die internen Streitereien der wenigen Gegner des Projektes werden damit zu Lasten der Region, der Handwerker und Dienstleister und der Arbeitssuchenden gehen. Wie lange kann sich Bad Doberan gegenüber Kühlungsborn, Warnemünde, Rerik und anderen leisten, das touristische Schlusslicht zu bleiben? Und was wird das für die Gewerbetreibenden vor Ort bedeuten - Einkommensverluste über Jahre?
Man würde sich wünschen, dass die Politik, egal ob von CDU oder SPD, hier ihre eigenen Argumente der Vergangenheit wieder hervorholt, und einmal nachsieht, was man angesichts des PR-Erfolges von 2007 hier versäumt und beschädigt - Besucher und Gäste werden jedenfalls von Ruinen in Heiligendamm nicht angezogen, und Ortsansässige Handwerker bekommen auch keine neuen Aufträge, Arbeitssuchende keine Stellen... einen Spiegel vor die Verantwortlichen von Bad Doberan!

01.04.2009 - 14:55:48

Christel Fründt eMail

Wie blind sind diese Leute?

Man muss schon blind sein, wenn man nicht erkennt, wie von den Heiligendammer Investoren gebaut wird. WENN MAN DENN DARF. Das Hotel, der Kurpark, der Golfplatz, Vorder Bollhagen... Der traurige Witz an der Sache ist aber: die Stadtvertreter, die weiteren Investitionen eine Absage erteilt hatten, sind genau die, die am meisten fordern, dass es in Heiligendamm weitergehen soll.
Wer Investitionen verhindert, der verhindert Verdienstmöglichkeiten für die Leute. Wie überall auf der Welt, so ist der Job für die Menschen auch aus Bad Doberan wichtig. Man sehe sich die Ergebnisse der Abstimmung von den Stadtvertretern zu weiteren Investitionen in Heiligendamm an: die Abgeordneten mit gesichertem Einkommen (Rente, öffentliche Hand) müssen sich doch nicht um Arbeit in dieser Region kümmern. So haben sie natürlich abgestimmt. Aber: jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

04.04.2009 - 18:54:39

Herbert Klinkmann eMail

Kritisieren kann jeder...

... aber anpacken mag keiner. Es wird geredet und geschrieben und jeder profiliert sich an der Diskussion um Heiligendamm - sogar irgendwelche Gäste aus dem fernen Berlin. Foren, Blogs, Zeitungen - überall müssen immer dieselben Leute ihre höchstrichterliche Meinung los werden. Sollen sie doch übersiedeln und sich wählen lassen und es besser machen oder sollen sie Geld rüber schieben, damit es hier weiter geht.

19.04.2009 - 22:06:50


 

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