News-Archiv Mai 2009

Anzeige:

Reitcamp entsteht in Börgerende - Minister Seidel: Touristische Nische wird besetzt

Region Bad Doberan | 20.05.2009 - 14:20:04

Bad Doberan. Die Pension Reitcamp Börgerende GmbH & Co. KG errichtet unmittelbar neben dem Ferienpark „Arielle“ in Börgerende ein Reitcamp. Am Mittwoch ist das Richtfest für die Reithalle feierlich begangen worden. „Mit diesem Vorhaben soll eine Marktlücke geschlossen werden. Der Reittourismus ist neben dem Radtourismus ein strategischer Entwicklungsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Mittwoch vor Ort. Mit dem Vorhaben werden 14 neue Arbeitsplätze geschaffen. 
 
„Besonders erfreulich ist, dass nach Angaben des Unternehmens vor allem Baufirmen aus der Region an der Umsetzung beteiligt sind“, sagte Seidel weiter. Das Unternehmen will die Angebote in der Vor- und Nachsaison weiter verbessern. Die Anlage wird mit einer multifunktionalen Reithalle, einem Heuhotel mit 30 Betten im Obergeschoss der Reithalle, Tagungsräumen sowie 14 Ferienhäusern mit Sauna und 114 Betten geplant. „Die Anlage soll höchsten Ansprüchen an einen Ganzjahresbetrieb gerecht werden. Sie ordnet sich zudem  in das Konzept der Gemeinde zur Entwicklung des naturnahen und sanften Tourismus ein“, so Seidel weiter. Das Angebot richtet sich u. a. an reitsportorientierte Familien, Reitsportler und Schulklassen. Neben dem Reitunterricht sollen auch therapeutisches Reiten, Kutschfahrten und Seminare angeboten werden. 
 
Nach Angaben des statistischen Landesamtes sind die Ankünfte und die Übernachtungen in den letzten drei Jahren in Börgerende stetig gestiegen. Die Bettenaus-lastung mit 28,1 Prozent lag 2008 jedoch unter dem Landesdurchschnitt mit ca. 39,8 Prozent. „Hier ist es nötig auch weiterhin in die Infrastruktur zu investieren und durch entsprechende touristische Angebote zusätzliche Anreize für Touristen zu schaffen“, sagte Seidel abschließend.
 
Nach einer Marktanalyse der BTE – Tourismusmanagement & Regionalentwicklung sind elf Millionen Deutsche am Thema Pferd beziehungsweise Pferdesport interessiert, die Hälfte der Pferdeinteressierten hat Interesse am Reiturlaub. In Deutschland gibt es rund drei Millionen Reiter.


Anzeige:


 

Seiten (1): 1

Name Text
Frank Mallison eMail Homepage

Reiterhof wirklich notwendig?

Ist der Reiterhof in Börgerende wirklich notwendig? In M-V gibt es zwischen 200-300 Reiterhöfe, ist da einer mehr noch notwendig? Wo sind denn in Börgerende Reitwege? Die 600m am Strand, bisschen wenig zum ausreiten. Nachdem wir uns heute das Gelände mal angesehen haben, sind wir von der Anlage nicht so begeistert, die Reithalle ist sehr klein, der Reitplatz hat keine gute Qualität (Bodenqualität), es sieht alles billig aus. Die gesamten Reittouristischen Möglichkeiten sind in Börgerende nicht gegeben. Wenn sich der Investor mit dem Thema Pferd etwas beschäftigt hätte würde er das selber feststellen. Warum werden die 3,5 Mio. Euro Fördergelder nicht in schon bestehende Reitanlagen investiert, das wäre möglicherweise günstiger geworden als alles andere. Warum verpflichtet das Land M-V nicht den Investor auch in heimische Pferde, sprich Mecklenburger Warmblut oder Kaltblut zu investieren, schliesslich nimmt er ja auch die Fördergelder des Landes M-V. Dadurch könnte man das landeseigene Gestüt in Redefin wieder unterstützen, welches eh schon angeschlagen ist. Nein, er muss Kaltblüter aus der Schweiz sich holen. Somit bleibt wieder nichts in unserem Land. Das der Wirtschaftsminister Seidel, denn erzählt es wird eine Marktlücke geschlossen, nun ja dies zeigt, dass er sich mit dem Thema nicht wirklich beschäftigt hat. Welche Marktlücke wird denn geschlossen? Noch ein Reiterhof dazu, gibt doch in der gesamten Umgebung doch schon ausreichend.
MfG
F. Mallison

15.06.2009 - 18:29:42

Röbke, Björn eMail Homepage

Feriencamp Börgerende / Reithof Börgerende

Interessante aber unsinnige Sache, der Reithof dort, ein sehr gutes Beispiel wie man es nicht machen sollte. Nachdem wir uns diesen Reithof angesehen haben, kann ich nur sagen, ich würde dort nie ein hochwertiges Pferde laufenlassen bzw. hinstellen. Der Reitplatz ist ein "Witz", mittlerweile sieht dieser aus wie eine Koppel, soviel Gras und Unkraut wie dort wächst. Ich denke die Gäste im Feriencamp werden sich bedanken, wenn dort geritten wird über den ganzen Staub der dort aufgewirbelt wird. Der Boden ist äusserst minderwertig und von schlechter Qualität. Viel zu fest, nach einem Regen wird der ganze Platz hoffnungslos überschwemmt sein. Die Reithalle ist zu klein, der Investor sollte bedenken, das sind Kaltblüter die brauchen erstmal ein wenig Platz um in Schwung zu kommen. Hat er sich mal überlegt, wenn Kinder reiten wollen und sich vor einem 750kg Koloss sehen, die bekommen doch Angst. Empfehlenswert wären dort Welsh Sektion A oder Deutsches Reitpony. Es gibt aber auch genug andere Pferderassen die nicht so Gewaltig aussehen und Kinder keine Angst bekommen. Aber in diesem Fall fehlt dem Investor die nötige Erfahrung mit Pferden. Ich würde mein Pferd weder dort hinstellen, noch mit ihm dort reiten, da mir die Gesundheit und Unversehrtheit meines Pferdes vorgeht. Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen Paddocks an einer Strasse zu bauen? ich habe noch nie einen Reithof gesehen, wo die Paddocks an einer Strasse liegen.
MfG

26.06.2009 - 10:34:10


 

Kommentar schreiben
Name: *
Titel:
Text: *
Ihr Kommentar wird von
unserem Serviceteam freigeschaltet.


Visuelle Bestätigung: =>