News-Archiv Juni 2009

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Offener Brief an die Bürgerinnen und Bürger Bad Doberans

Heiligendamm | 05.06.2009 - 08:27:23

Liebe Leserin, lieber Leser,
 
Sie sind am Sonntag aufgerufen, eine neue Stadtvertretung zu wählen. Sie bestimmt die Geschicke der nächsten fünf Jahre in Bad Doberan in vielen wichtigen Bereichen.
Einer davon ist Heiligendamm – unser schönes Seebad, beliebt bei Doberanern und ihren Gästen. Ein internationales Schmückstück, das seinesgleichen in der Welt sucht.
 
Mit dem anerkannten Wiederaufbau des historischen Ensembles rund um das Kurhaus erlebt das Seebad nach langem Niedergang seine zweite Blüte. Das Grand Hotel ist mehr als je zuvor Attraktion für Gäste aus Nah und Fern. Ob von der Kühlungsborner Straße, der Seebrücke oder der Promenade: Von allen Seiten werden die Häuser bewundert und tausendfach fotografiert. Das gesamte Ensemble ist für jeden erlebbar.
 
Diese Häuser beherbergen unsere Gäste. Sie möchten sich, wie jeder von uns, im Urlaub erholen. Das ist ausgeschlossen, wenn jeder die Anlage beliebig nutzen kann. Als Doberaner erinnern Sie sich sicher, dass in den ersten Jahren der Eröffnung des Hotels bis zu 5000 auswärtige Touristen täglich über das Hotelgelände gingen oder mit dem Rad fuhren. Niemand möchte das in seinem eigenen Vorgarten. Und so sind leider viele unserer Gäste nicht mehr wiedergekommen. Wir müssen sie wieder mühsam zurückgewinnen.
 
Einige Kandidaten für die neue Stadtvertretung werben „für offene Wege in Heiligendamm“. Das wäre, um es klar zu sagen, der sichere Ruin für das Grand Hotel. In diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es ohnehin eine große Aufgabe, um jeden Gast zu kämpfen. Ich sage das auch so klar, weil ich mich verantwortlich fühle für unsere mehr als 300 Beschäftigten, deren Arbeitsplätze verlorengehen.
 
Es ist aber auch nicht so, dass eine neue Stadtvertretung einfach alle Wege wieder öffnen kann. Wer das behauptet, täuscht die Wähler darüber, was möglich ist. Denn die Stadtvertreter selbst hatten ihre Entscheidungen demokratisch gefällt, die Stadt und andere Behörden hatten sie sorgfältig geprüft und als rechtmäßig bestätigt. Der beste Beweis ist eine entsprechende Klage des Bürgerbundes vor Gericht, die dieser im letzten Moment zurückgezogen hat, weil er um die Aussichtslosigkeit wusste. Leider hat der Bürgerbund darüber nicht informiert.
 
Ich schreibe Ihnen das so offen, weil sehr viel auf dem Spiel steht – für Bad Doberan und das Grand Hotel Heiligendamm. Ich bitte Sie sehr herzlich, dies bei Ihrer Wahlentscheidung zu berücksichtigen.
 
Mit freundlichen Grüßen

Holger König
Direktor des Grand Hotel Heiligendamm
 


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Name Text
Martin Dostal eMail Homepage

Wenn ich das mal nachträglich anmerken darf: Mir ist aufgefallen, dass wenn das Grand Hotel sich an die Öffentlichkeit wendet, oft kein Kommentar kommt. Wie hier: 0 Kommentare - ich bin der erste. Dabei sagt doch das Grand Hotel als solches genau dasselbe, wie die ECH. Die aber würde man für genau diese Inhalte kommentieren - negativ wie positiv. Das wundert mich sehr.

Was mich auch sehr wundert aber nichts mit dem Thema zu tun hat: Auf Wustrow möchte man gern Verfall angucken. In Heiligendamm möchte man denselben am Liebsten gestern beseitigt sehen. Wir sind ein komisches Völkchen :-)

Mit freundlichen Grüßen

Martin Dostal

26.06.2009 - 15:42:45

max meer eMail Homepage

Kommentar entfernt

Der Kommentar von „max meer“ wurde wegen Verstoßes gegen die Internet-Netiquette entfernt.
Unsachlichkeit, Beschimpfungen, Beleidigungen - nicht bei uns.

10.07.2009 - 21:14:04

Martin Dostal eMail Homepage

Nicht ärgern lassen

Es war nur eine Frage der Zeit, bis "Max Meer" auch hier gegen FUNDUS wütet und auf das Schwarzbuch verweist. FUNDUS hat an einigen Stellen nicht nur leere Gebäude, sondern auch frustrierte Menschen hinterlassen, die in jedem Fürsprecher irgend einer Sache, mit der FUNDUS etwas zu tun hat gleich einen Mitarbeiter und erklärten Gegner sehen. Einige gehen an die Öffentlichkeit und andere verstecken sich hinter einem Pseudonym. Im Internet jedoch ist niemand anonym. Ich weiß zwar - da ich zu spät kam - nicht, WAS geschrieben wurde (Muss ich auch nicht wissen) aber ich kann mir denken, WER es geschrieben hat. So schwer ist das ja nicht. Dennoch danke, dass der Beitrag entfernt wurde, wenn er unsachlich und beleidigend war. Und: Nicht ärgern lassen. Der Stadtanzeiger ist immer eine nette Abwechslung zum Einheitsbrei.

MfG Martin Dostal

17.07.2009 - 11:28:33


 

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