Martin Dostal  |
Sehr gute Idee.
Das kommt allen Diskussionsteilnehmern entgegen. Wenn das nun noch oben angepinnt bleibt...
Muss ich auch mal Danke zu sagen.
10.06.2009 - 14:07:02
|
Fründt  |
Bürgschaft für Heiligendamm- das passt für all jene
- die gar nicht wissen können, was es heißt, den Kopf für Arbeitnehmer hinzuhalten. Gerade diese (noch) Bezahlten protestieren jetzt laut. Abwarten!
- die sich lieber um die Hochzeit von Boris Becker kümmern als um das, was mit dem Geld der Steuerzahler passiert. Wo waren sie, als der ausländische Investor für die Werft 160 Mio. und darunter nicht nur Bürgschaften bekam? Wo waren sie, als der Rechnungshof zig Mio. offenlegte, die von den Politikern verschwendet wurden. Wo waren sie, als Quelle, Opel,… Hilfe bekamen?
Wieso bekommen manche Unternehmen bares Geld, andere nur Bürgschaften (wie Heiligendamm) und andere wie der Mittelstand gar nichts? Unbegreiflich, warum Herr Jadgfeld nur diese kleine Bürgschaft beantragt hat. Andere, die nichts mit Mecklenburg-Vorpommern zu tun haben, langen kräftiger zu. Der Staat verteilt, das wissen wir alle. Weder IHK, noch Handwerkskammer, noch Unternehmerverbände stoppen ihn. Sie sorgen auch nicht dafür, dass die nicht so großen wieder mit Krediten versorgt werden. Das Volk stoppt und protestiert schon gar nicht. Ein Teil wird jetzt erst munter. Statt das Unternehmen aus unserer Region zu unterstützen, wird die Gerüchteküche wieder ordentlich angeheizt. Offene Rechnungen? Fragen Sie mal in den Firmen nach. Wir haben Wirtschaftflaute und wenn es regnet, werden alle nass.
Christel Fründt
04.07.2009 - 15:56:07
|
R. Schuchmilsky  |
Das Gezänke geht weiter
Neue Wahl, neue Stadtvertreter, neue Ideen -weit gefehlt. Ein parteiischer Stadtvertretervorsteher, der dann noch seine eigenen beleidigend formulierten Beschlußvorlagen einbringt, Diskussionen zuläßt, welche am Thema vorbei gehen und ansosonsten auch keine gute Figur macht. Aus dem Publikum wurde der Ruf nach Frau Bitter laut. Wenn das so weiter geht, dann "Gute Nacht Bad Doberan". Erfrischend waren die Wortmeldungen der unbelasteten neuen Stadtvertreter und das die Einmischung des Bürgerbundes in die Verträge Dritter abgelehnt wurde.
Wenn das so weiter geht, lacht bald ganz M-V über diese schöne Stadt!!!
R.S.
17.07.2009 - 10:41:34
|
Martin Dostal  |
Sie wissen nicht, was sie tun. Woher auch?
Ehrlich gesagt hatte ich gedacht: Endlich ein Profi - direkt aus dem Amtsgericht nach Bad Doberan. Und dann dieses.
Dennoch kann ich es ihm nicht verdenken: Er kam aus der Ferne, ließ sich in Rostock nieder und dann in Bad Doberan. Er sah Heiligendamm und wollte wissen, warum das alles so ist, wie es ist. Also las er die Zeitungen und wenn wir uns eine ganz bestimmte ansehen, wird uns klar, was er gedacht haben muss: Böser Investor - arme Bürger, arme Stadt. Er kam mit denm Bürgerbund in Berührung und fand dort all dies bestätigt. Und nun kämpft er an der Seite es Bürgerbundes für... ja, eigentlich müsste man ja sagen "gegen"... - Ich glaube, das wissen die selbst nicht.
ABER: Erstens ist Herr Lex nur sich selbst verpflichtet und nicht dem Bürgerbund und zweitens weiß er es einfach nicht besser, weil er nur die Infos verarbeiten kann, die er bekommt.
Ich würde mir wünschen, Herr Lex würde wie ich mal drei Stunden seiner Zeit nehmen und die ECH sachlich befragen. Im Nachhinein sage ich selbst "Wie blöd war ich, dies und das nicht richtig eingeschätzt zu haben". Und ich glaube nicht, dass drei Stunden mit drei Herren Gehirnwäsche sind - nein, die drei haben alles logisch, sachlich und vor allem freundlich erklären und belegen können. Keine Anschuldigungen, keine Hetze - nur Fakten.
Der Bürgerbund aber redet leider nicht MIT der ECH. Das ist der einzige Grund, warum er für mich nicht wählbar ist: Er verschanzt sich in seiner Ideologie und ist selbst auf Nachfrage der ECH nicht zu Gesprächen bereit. Nicht einmal ein billiges Interview für die Zeitung "Zukunft Heiligendamm" wollte er nach Aussagen der Redaktion geben. Alle anderen Spitzen- eind Einzelkandidaten - außer Liermann und Gipp - die NPD wurde offenbar nicht befragt - wurden zu mehreren wichtigen Fragen interviewt und haben ihre Ansichten auch dann vorgetragen, wenn sie damit dem Inhaber der Zeitung vor den Kopf stoßen. Der Bürgerbund hätte hier die Chance zu einem sachlichen Dialog gehabt und hat sie - wenn das dann so richtig wiedergegeben wurde - nicht genutzt. Das macht ihn für mich unattraktiv, denn dieses Verhalten erinnert mich zu sehr an Fundamentalismus - so arbeiten eigentlich nur "radikale" Gruppierungen. Nun ist der Bürgerbund aber auch noch recht jung und muss erst einmal erwachsen werden. Irgendwie ist diese Kinderkrankheit ja bei allen jungen Parteien oder Vereinigungen überhaupt zu beobachten.
Ich kann nur immer wieder betonen: Bevor man ÜBER jemanden redet, sollte man MIT ihm reden. Oder bei einer Person öffentlichen Interesses eben Interviews lesen.
Im Übrigen: Man kann auch als Bürgerbundler zur ECH gehen, sich alles erklären lassen und dann immer noch gegen das Projekt sein. Was spricht denn dagegen? Haben die Angst davor, sich da zu entblößen oder am Ende keine Argumente mehr zu haben?
Und zum Thema: Der Zaun kommt weg aber das Verlassen der Wege bleibt strafbar. Entweder werden also Stadt und ECH dort etwas hinstellen, das kein Zaun ist aber genau dieselbe Wirkung hat oder man wird dort Wachen aufstellen und jeden Verstoß zur Anzeige bringen müssen.
Dieses kleine Zäunchen war das kleinere Übel. Es war rechtlich nicht okay aber wenn man überlegt, was die ECH noch tun KANN und auch DARF, war dieser Zaun das kleinere Übel. Schlafende Hunde weckt man nicht.
Ich werde mal etwas genauer: Die Perlenkette gehört FUNDUS (bzw. den 1800 Anlegern). Die Professor-Vogel-Straße ja hingegen nicht - oder nur zum Teil. Die Professor-Vogel-Straße darf also (derzeit) nicht gesperrt werden. Wohl aber darf ein Zaun vom Tor des Grand Hotels bis an die Hauswand des "Bischofsstab" gezogen werden. Damit kommt man zwar (unbefugt) bis zur Professor-Vogel-Straße, muss dann aber auf ihr genauso nach Osten und genauso weit laufen, wie man es (befugt) im Kurwald auch getan hätte.
Ein Wecken der Hunde wird also keinen Gewinn bringen. Dafür aber Zeit kosten. Zeit, in der Tiefgarage und Dauerwohnrecht beschlossen werden und die ECH damit "in die Pflicht genommen" - wenn man es denn so bezeichnen will - werden könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Dostal
PS: Und wenn die Stadtvertreter sich ert genauer über die Gründe für die Tiefgarage und das Dauerwohnrecht informieren möchten, dann sollen sie es bei den Planern tun und wenn sie lieber einen von ihrer Seite fragen möchten, sollen sie Herrn Gühler fragen und wenn sie lieber einen Unparteilichen fragen wollen, sollen sie ein Gutachten in Auftrag geben und es bezahlen. Es kann doch nicht sein, dass wir hier aus Bauchentscheidungen heraus so etwas wichtiges beschließen. In anderen Fragen sind Bauchentscheidungen ja gut - das ist der Sinn von Pilitik in Volkes Hand - aber hier?
17.07.2009 - 11:18:45
|
Martin Dostal  |
Da sind mir ein paar kleine Tippfehler und ein paar sachliche Fehler unterlaufen.
Also ich sehe gerade, dass der Herr Liermann doch zum Interview zur Verfügung stand.
Und zum Zaun: Man muss natürlich die Umstände sehen, die zum Zaun geführt haben. Die ECH hat den Kurwald auf eigene Kosten hergerichtet und laut Vereinbahrung die Wegflächen und das Interieur kostenlos der Stadt überlassen. Offenbar gehören zum Interieur aber nicht nur die Einrichtungsgegenstände, sondern auch die Anpflanzungen.
Das war mir zunächst entgangen, ist aber sehr wichtig. Und logisch ist es auch: Die städtischen Mitarbeite kommen ja nicht und machen die Wege und Bänke sauber, leeren die Papierkörbe und gehen wieder, um dann die ECH-Leute reinzulassen, die die Pflanzen pflegen. Die Stadt pflegt alles. Darum hat die ECH ja auch (leider) auf ein stehendes Gewässer verzichtet: Die Stadt müsste das pflegen und wenn sie das mal schleifen lässt (sei es nur aus Kosten- oder Personalgründen), verkommt es schneller, als man gucken kann.
So sind nun die Anpflanzungen auf dem ehemaligen Weg auch der Stadt quasi geschenkt worden. Schon vor der Übergabe gab es dort aber zahlreiche Beschädigungen durch Leute, die weiterhin die Schneise als Weg benutzten. Ein kleiner Zaun hinter dem Sitzrondell sollte das verhindern.
Leider ließen sich einige durch diesen Zaun nicht beeindrucken. Hier muss auch mal klar gesagt werden: Die Wegweiser zeigen alls nach hinten und nach rechts - geradeaus gibt es Bänke, ein Beet und einen Zaun - wie viiele Ortsunkundige würden am Zaun vorbei zur Perlenkette gehen. Wie viele Ortsunkundige würden überhaupt wissen, dass es dort eine (wenn auch illegale) "Verbindung" zur Perlenkette gibt? Ich wurde da quasi mit der Nase drauf gestoßen, dass die Verstöße von denen kommen, die Herr Jagdfeld stets als "2%, mit denen wir keine Probleme haben" bezeichnet hat. Wenn also irgendwann jemand mit den 2% (gemeint sind die Einheimischen) Probleme hat, dürfen wir uns möglicherweise bei den 2% dieser 2% bedanken, die sich nicht an Recht und Gesetz halten zu müssen glauben.
Also hat die ECH mit einem zweiten Zaun reagiert. Ich habe gesehen, dass selbst der noch umgangen wird. Offenbar geht es auch vorrangig um diesen Zaun. Dahinter steht eine Hecke - an der stört sich offenbar keiner.
Nun soll der Bürgermeister zusammen mit der ECH eine Lösung finden, um eine Sperre zu errichten, die nicht wie eine Sperre aussieht. Zaun fällt weg, Mauer kommt nicht gut, Wall würde auch überrannt werden - Wassergraben vielleicht? Alles was da jetzt mühevoll gebaut werden muss, ist eigentlich nicht nötig, denn wenn man sich die Pläne der ECH einmal ansieht wird klar, dass da noch zwei Gebäude zwischen Kolonnaden und P-v-R-Palais gebaut werden sollen. In einigen Plänen sind diese miteinander und mit den Kolonnaden verbunden - zumindest aber wird man sie wohl im Süden einfrieden. Damit steht, wer unbefugt die Schneise nutzt, sowieso wieder am Zaun. Nur diesmal, ohne dagegen etwas machen zu können.
Nun kommen einige Fakten, die ich am 17.07. noch nicht hatte:
Die ECH hat nördlichste Ende des ehemaligen Weges - der Schneise also - - und damit die letzten ca. 30 m vor der Vogel-Straße, Ende Mai 2008 von der Stadt gekauft. Sie hat (mit dem Segen der Stadt) für diese Fläche eine Baugenehmigung für besagtes Haus, das quer über diesen Weg stehen wird.
Die Prof.-Vogel Straße selbst hat sie zum gleichen Zeitpunkt geerbpachtet. Voraussetzung für die Stadt, der ECH diese Straße vererbpachten zu können, war aber deren vorherige "Einziehung" - das ist der juristische Name für ein Verfahren, das die Stadtvertreter mehrheitlich beantragt haben und in dem der Landkreis feststellt, daß diese Straße für den öffentlichen Verkehr nicht mehr benötigt wird.
Erbpacht heißt aber, dass die ECH seit dem Abschluss des Vertrages jeden Monat an die Stadt dafür Geld bezahlt, dass sie diese Straße ausschließlich benutzt. Die ECH zahlt zwar, benutzt diese Straße aber gar nicht ausschließlich, weil es derzeit nicht nötig ist (da die Perlen ja auch nicht genutzt werden (können)).
Der Vertrag würde der ECH das Recht geben, die Straße für die Öffentlichkeit zu sperren und niemanden mehr dort entlang laufen zu lassen. Völlig legal könnte die ECH also ähnlich wie am Grand Hotel einen Zaun und ein Tor bauen würden und das verschlossen halten.
Die ECH tat es bisher nur nicht, weil das eigentlich erst mit dem Baubeginn des Hauses Perle nötig wird. Es geht ja nur über diese Straße zur Baustelle. Und da müssen Fußgänger natürlich schon aus Sicherheitsgründen draußen bleiben.
Also gehört der ECH das letzte Stück der Schneise im Kurwald und per Erbpacht "gehört" ihr dann auch die Professor-Vogel-Straße,die dann keine öffentliche Straße mehr ist, sondern Teil der künftigen baulichen Anlage süd- und nordseitig der Prof.-Vogel-Straße.
Damit ist "meine" Sperrung entlang der Häuser natürlich überflüssig. Da die Vogel-Straße gar nicht wie angenommen öffentlich bleibt, darf die ECH natürlich schon ein paar Meter vorher einen Zaun aufstellen.
Damit hat sich die Schneise als "Ersatzweg" erledigt und auch ein wieder im Gerede befindlicher Stichweg hätte keinen Platz mehr. Die Stadtvertreter verschwenden also ihre Zeit. Der Bürgerbund will nun scheinbar von hinten anfangen und die demokratischen Beschlüsse wieder in Frage stellen. Der Demokratie zu Liebe und auch der vernünftigen Stadtvertreter zu Liebe und nicht zuletzt Heiligendamm - das auf brauchbare Beschlüsse wartet - zu Liebe hoffe ich, dass nach der Sommerpause solche Ersttagsflausen vom Tisch sind.
MfG Martin Dostal
21.07.2009 - 08:59:41
|
Horst Gühler  |
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 09.08.09 wird der niederländische Traditionssegler „Aphrodite“ an der Seebrücke vor Anker gehen. Wenn man genau ließt kann dies heißen: vor der Seebrücke und ein Beiboot setzt die Gäste über, oder er macht direkt an der Seebrücke fest. Als Laie könnte ich mir vorstellen, dass der Segler bei 30 m Länge einen Tiefgang unter 3 m hat.
Ein Leser aus Berlin schrieb in der OZ – Leserbrief u.a. „ECH kann nichts dafür, dass die Seebrücke zu kurz ist“.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen und Sie informieren, wie es zu der „zu kurzen“ Seebrücke kam.
Unmittelbar nach der Wende wurden durch die Landesregierung mehrere Seebrücken hoch gefördert, auch die im Seebad Doberan/ Heiligendamm.
Hauptbedingung der Förderung war, am Ende der Seebrücke darf die Wassertiefe nicht mehr als 3 m betragen, sonst verliert die Gemeinde die Fördermittel. Dies wurde in einem angemessenen Zeitraum nach Fertigstellung der Seebrücke auch offiziell festgestellt. Das Vermessungsergebnis ergab 2,70 m. Vermutlich hat sich der Grund durch die Pfeiler verändert. Ob dem Planer ein Fehler vorgeworfen werden kann, weil die möglichen 3 m nicht ausgeschöpft wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.
Hintergrund der Forderung war, dass die Seebrücken nicht durch größere Schiffe angefahren werden können. Es sollte der Tourismus gefördert werden, nicht ein größeres Gewerbetreiben durch Fahrgastschiffe. Ob sinnvoll oder nicht, die Bedingung war zu erfüllen.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Gühler
05.08.2009 - 17:40:35
|
Martin Dostal  |
Hallo Herr Gühler!
Wieder eine (Tat)Sache, die kaum einer kennt, weil es nirgendwo nachzulesen steht.
Ich werde Ende September einen Foto-Rundgang machen und alles aufklären, was in den letzten Jahren an Reibepunkten entstanden ist. An die Seebrücke hätte ich gar nicht gedacht - für mich war auch Fakt: Falsch geplant. Danke, dass Sie das von sich aus aufgeklärt haben.
Wenn Ihnen noch mehr einfällt, worüber wir uns noch nicht unterhalten haben, immer hier herein damit :-)
09.08.2009 - 11:27:47
|