News-Archiv Juli 2009

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Birgit Schwebs (DIE LINKE): „Bürgschaft für Nobelhotel in Heiligendamm ist das falsche Zeichen“

Region Bad Doberan | 01.07.2009 - 14:44:49

Schwerin/Bad Doberan. Die finanzpolitische Sprecherin der Linksfraktion in Mecklenburg-Vorpommern, Birgit Schwebs, kritisiert die 4-Millionen-Euro-Bürgschaft des Landes für die angeschlagene Fundus-Gruppe des Unternehmers Anno August Jagdfeld.
„Es ist doch kein Geheimnis, dass das Nobelhotel in Heiligendamm weit unter der erforderlichen Auslastung liegt“, erklärte sie am Mittwoch in einer Mitteilung an die Medien. In Zeiten, in denen Tausende von Beschäftigten um ihren Arbeitsplatz bangen, sei es das falsche Zeichen, den Betrieb eines Luxushotels mit staatlicher Unterstützung am Laufen zu halten.
„Für den erfolgreichen Betrieb eines Hotels bedarf es eben mehr als eines dubiosen Geschäftsgebarens und eines Weltwirtschaftsgipfels“, so Frau Schwebs. „Es besteht die Gefahr, dass die Landesbürgschaft in den Sand des Ostseebades gesetzt ist.“


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Meißner eMail Homepage

Eine weitere Fehlleistung Seidels

Steuergelder für Spekulanten, das ist eine weitere Fehlleistung des Wirtschaftsministers. Wenn der MP und auch die CDU nicht endlich Seidel verabschieden, richtet dieser fortgesetzt Schaden an.

02.07.2009 - 08:45:37

Schuchmilsky eMail Homepage

Wieder die Neiddiskussion, die zu nichts führt. Die PDS sollte sich auch für die 300 Arbeitsplätze im Hotel einsetzen, oder zählen diese nicht?

Ruthilde Schuchmilsky

02.07.2009 - 14:36:24

Martin Dostal eMail Homepage

Ich halte es für eine gute Idee, einen der größten Arbeitgeber unserer Region zu unterstützen. Eine Bürgschaft heißt ja nicht, dass das Hotel 4 Millionen auf sein Konto überwiesen kriegt und damit machen kann, was es will.

Ich würde mir allerdings dasselbe Engagement auch in Wismar wünschen, denn auch wenn ich Bad Doberaner bin muss ich sagen, dass in Wismar ohne arbeitsplatzerhaltende Maßnahmen viel mehr den Bach herunter geht.

Zudem hoffe ich, dass das Land für jedes große Hotel in Mecklenburg-Vorpommern in gleicher Situation in gleicher Weise unterstützen würde. Sonst wirft das ein falsches Licht auf Heiligendamm und entfacht die teils sehr unsachliche Diskussion von neuem.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Dostal

02.07.2009 - 19:26:07


 

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