News-Archiv Juli 2009

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Die Polizei warnt vor spanischen Lotteriegewinnen

Region Bad Doberan | 13.07.2009 - 15:10:44

Bad Doberan. Eine spanische „Lotterie“ versucht vermeintliche Gewinner mit sehr hohen Geldsummen ködern. Obwohl die angeschriebenen Personen gar kein Los gekauft haben, wird in Briefen oder E-Mails über hohe Gewinne in einer spanischen Lotterie informiert. Mit dieser Masche, die bereits aus anderen Regionen Deutschlands aber auch aus Österreich bekannt ist, sind Betrüger jetzt auch im Bereich der Polizeidirektion Rostock aktiv.
Im Landkreis Bad Doberan wurde einer 72-jährigen Frau Ende April zunächst ein Hauptgewinn in Höhe von 615.810 Euro in Aussicht gestellt. Von der „Gewinnerin“ wurden allerdings Vorauszahlungen für Gebühren und Notarkosten verlangt. Auf diese Weise ergaunerten die Betrüger mehr als 4000 Euro. Zu einer Gewinnauszahlung kam bisher nicht. Ganz im Gegenteil, mit verschiedenen Begründungen sollen jetzt weitere Vorauszahlungen in sogar 5-stelliger Höhe gezahlt werden.
Die Polizeidirektion Rostock rät dringend davon ab, auf solche Gewinnmitteilungen zu reagieren oder gar Zahlungen zu leisten.
 
Und so funktioniert die Masche: 
In Briefen und E-Mails wird Empfängern ein sehr hoher Lotteriegewinn in Aussicht gestellt, obwohl sie niemals bei einer derartigen Lotterie mitgespielt haben. 
Um den Gewinn möglichst rasch erhalten zu können, ist entweder eine Vorauszahlung zu leisten oder es sind persönliche Daten, wie Bankverbindung und eine Kopie eines Ausweises zurücksenden.
Alles habe sehr rasch zu geschehen, da sonst der Gewinn verfalle, heißt es u.a. in den Informationen.
Sobald der "glückliche Gewinner" mit dem Lotterieunternehmen Kontakt aufgenommen hat, wird er aufgefordert, eine "Kaution" - ein vierstelliger Euro-Betrag - für die Zustellung des Gewinnes vorzustrecken. Ist dieser Betrag überwiesen, werden als nächstes Notarkosten und eine saftige "Bearbeitungsgebühr" für die Auszahlung des angekündigten Gewinnes verlangt. 
 
Die Polizeidirektion Rostock rät deshalb dringend zur Vorsicht und empfiehlt derartige „Gewinnmitteilungen“ wegzuwerfen!
 
Das sind Anzeichen für Mitteilungen von Betrügern:
- Sie haben kein Los der angeblichen Lotterie gekauft.
- Vor der Gewinnauszahlung sollen Sie Geld für Steuern etc. zahlen. 
- Die Betrüger setzen Sie unter Zeitdruck, ansonsten verfällt der „Gewinn“. 
 
Sollten Sie auch nur den geringsten Zweifel an ihrem Gewinn haben, wenden Sie sich an ihre zuständige Polizeidienststelle!


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Name Text
Elisabeth eMail

Sogenannter spanischer Lotteriebetrug ist NIGERIAN

Unter Bezugnahme auf ihr Artikel, nebst Warnung über einen spanischen Lotteriebetrug, muß ich ihnen mitteilen dass, es in Wirklichkeit ein NIGERIANISCHER LOTTERIEBETRUG ist, da die Täter Nigerianische Staatsbürger sind, die meistens nie in Spanien gewesen sind.

Dieser Betrug hatte zu Zeiten seinen Ursprung in Nigeria, wo er unter einem Namen „BETRUG 419“ bekannt ist, welcher der Paragraph des nigerianischen Strafgesetzbuches ist, mit dem er bestraft wird.
Diese Nigerianer, einige von ihnen als Bootsflüchtlinge in die EU angekommen, andere wiederum per Flugzeug, begannen diesen Betrug in Europa von Spanien aus zu begehen.
Da sie wie gesagt in Spanien begannen, nahmen sie falsche spanische Lotteriescheine als "Köder".

Es sind bereits zahlreiche festgenommen worden, aber im Hinblick auf die täglich steigende Anzahl dieser Staatsbürger, in der ganzen EU ist dieses Delikt obwohl ständig abgeschwächt, kaum zu hemmen.
Ich würde sie bitten einen entsprechenden Aufklärungsartikel zu schreiben, in dem sie die wahre Täterschaft dieses Deliktes erwähnen.
Die einzigen Spanier die außer den Fahndern, bzw. Beamten die diese Fälle ständig bearbeiten, sind ebenfalls naive Opfer, deren Gutmütigkeit und Gier sie dazu getrieben hat, den Verbrechern „freiwillig“ die verlangte Geldsumme zu geben.

In Spanien leiden wir unter genügend irrtümliche Vorurteile, über unsere allgemeine Art und Weise, da Auslandstouristen hauptsächlich südspanische Massentourismusregionen besuchen, als über Kultur und Naturschutz.

Südspanien, hat mit dem Rest Spaniens, weder was Klima und Landschaft betrifft, noch Art und Weise kaum was gemeinsam, Großteil Südspaniens litt fast 8 Jh. lang unter der arabischen Invasion, welches schon einiges änderte. Massenprozessionen, (S-)Tierquälerei, und südspanische andalusische Folklore, Flamenco, sind nur deren Traditionen und Vorliebe von hauptsächlich Südspaniern und einigen Touristen, und ganz der Gegenteil vom Rest Spaniens.

Liebe Grüße

14.07.2009 - 13:11:51

Lulka eMail Homepage

Opfer eines spanische Lotteriebetrug-2007/2008

Guten Tag.
Man hatt mich um ca. 8000 €,betrogen,durch die sogennante "Nigerianconnecktion. Obwohl ich eine Strafanzeige gestellt habe,bei der "Polizei"und einen in Spanien tätigen Rechtsanwalt beauftragt habe,ist mein Geld verloren.Es wurde sehr "Lasch" ermittelt,von den Behörden.Bin nicht das einzige Opfer.Denn andere haben noch mehr verloren.
Mein personlicher Eindruck und einige weiteren Opfer die ich mit gesprochen habe,ist heute das weder die Deutschen,noch Spanischen und Nigerianischen Justizbehörden kein großes Interesse haben die Straftäter zu belangen und zu bestrafen.Hier zeigt sich einmal mehr die"Hilfslosigkeit und Unfähigkeit,unser Politiker"
Die Zusammenarbeit der Lander ist eine einzige "Katastrophe".Laut eine Aussage der Polizei/Staatsanwaltschaft in Deutschland ist ein weitere Grund des Betrugs,"Leichtsinn und Dummheit" der Opfer. Ich erhalte seit dem immer wieder weitere Briefe und Telefonanrufe, mit "Gewinnversprechen",aus Spanien,Großbrittanien und Nigeria.Erkennbar an der Postleitzahl/Briefmarkenabstempelung und Landervorwahl.
Hoffentlich hatt das in Zukunft ein Ende.

21.09.2009 - 12:37:57


 

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