News-Archiv März 2008

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Änderung des Schulgesetzes unumgänglich: Auseinandersetzung mit dem Thema Schulschließungen notwendig

Mecklenburg-Vorpommern | 12.03.2008 - 13:20:20

Schwerin. Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, erklärt zur presseöffentlichen Liste von Schulschließungen:
„Ursache der Probleme ist das Schulgesetz der früheren Rot-Roten Landesregierung. Wir teilen aber nicht die Auffassung der CDU, dass man den Regionalschulen pauschal unterstellen sollte, die Empfehlungen für das Gymnasium zu manipulieren.
 
Meine Fraktion wünscht sich mehr Sachlichkeit in der Debatte um die Schulstandorte. Es besteht ein dringender Handlungsbedarf zur Änderung des Schulgesetzes. Die demografische Entwicklung und das vor kurzem vorgestellte Konzept zur selbstständigen Schule haben Teile des Schulgesetzes hinfällig gemacht und müssen eingearbeitet werden. Nur so können Schulstandorte und damit die regionale Entwicklung gesichert werden. Die Schließung eines Schulstandortes hat weit reichende Konsequenzen für die regionale Entwicklung, insbesondere im ländlichen Raum. Die Liberalen werden dafür sorgen, dass die Konzepte der Schulen und die der Regionen aufeinander abgestimmt werden.
 
Eine Änderung des Schulgesetzes ist unumgänglich. Dies sollte so schnell wie nötig und so sorgfältig wie möglich geschehen. Unüberlegte Eingriffe und Panikmache helfen hier nicht weiter. Sog. „Todeslisten“ und unmotivierte Schuldzuweisungen führen zu noch mehr Verunsicherung bei Eltern, Schüler und Schulen.“


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