News-Archiv Oktober 2009

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Zankapfel Heiligendamm: "Kleiner Wohld" offener Küstenwald oder geschlossener Hotelwald?

Region Bad Doberan | 24.10.2009 - 08:38:17

Bad Doberan / Heiligendamm / w. v. 4,1 Hektar des "Kleinen Wohldes" am westlichen Zipfel von Heiligendamm sollen in einen Hotelpark umgewandelt werden. Gegen die angestrebte Umwandlung formulierte der Bürgerbund eine Willenserklärung. 
Bürgermeister und Stadtvertretervorsteher werden, sofern die Erklärung eine Mehrheit findet, beauftragt, diese als Willen der Stadtvertretung als oberstes Willensbildungsorgan der Stadt nachdrücklich gegenüber der Landesforstbehörde zur Geltung bringen.
 
Über das Papier gibt es jedoch unterschiedliche Meinungen bei den Abgeordneten. Deshalb delegierten sie es erst einmal vor ihrer Tagung am 2. November in die Ausschüsse. Bürgerbund und FDP schickten gleich zwei Ergänzungs- bzw. Änderungsanträge hinterher.
 
Auch in den Fachberatungen ging es hoch her und es gab zunächst keine Einheitlichkeit der Auffassungen. Als erster konnte sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt nicht zu Klarheit durchringen. Drei Vertreter entschieden sich dagegen, die Annahme durch das Plenum zu empfehlen; drei waren dafür. Das gilt als Ablehnung. Sie wollen das Inkrafttreten von B 30 abwarten und dann eine Änderung anstreben.
 
Im zweiten Gremium - für Bildung, Soziales, Kultur... - empfahlen die Anwesenden dagegen mit 4 gegen 2 Stimmen die Annahme der Willenserklärung. 
 
Heftige Diskussionen sind wiederum zu erwarten. Die Forstbehörde habe bereits darauf hingewiesen, dass sie keine Einwände gegen die Umwandlung habe. B 30 sei rechtskräftig und  durch Beschluss der Vorgänger unterschrieben. 
 
Gegner der vorgeschlagenen Erklärung berufen sich auf diese Rechtslage. Andere halten dagegen, die Absicht der ECH verstoße gegen Ortsrecht. Widerspruch könne eingelegt werden. Die Gegner der Umwandlung führen ins Feld, die Stadt habe eine Verpflichtung, nicht nur gegenüber dem Investor sondern auch eine Pflicht gegenüber den Mitbürgern. 
 
Die Befürworter von damals seien von Baufachleuten über die Konsequenzen des Unterschiedes zwischen Küstenwald und privatem Hotelpark im Unklaren gelassen geworden. 
Sie verweisen darauf, dass auch ECH B-Planänderungen beantragt und durchgesetzt habe. Dieses Recht stehe auch der Stadt zu.


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Name Text
Frank-Andreas Jütte

Korrektur des Textes aus unserer Ausgabe 43/09

Liebe Leser,

auf unserer Seite 3 in der heutigen Ausgabe ist uns bei der Korrektur des Textes ein Fehler unterlaufen, der den Satzbau so veränderte, dass er einen nicht korrekten Inhalt wiedergibt.

Der dritte Satz:
„Bürgermeister und Stadtvertretervorsteher werden aufgefordert, dem Inhalt der Erklärung zuzustimmen und diesen als Willen der Stadtvertretung als oberstes Willensbildungsorgan der Stadt nachdrücklich gegenüber der Landesforstbehörde zur Geltung bringen.“ wurde deshalb hier auf unserer Internetseite umformuliert.

Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

[I]Ein schönes Wochenende wünscht
Frank-Andreas Jütte[/I]

24.10.2009 - 09:03:53

Klaus Niemann eMail Homepage

Schöner Wald nur für Reiche???

Wir kommen jedes Jahr nach Kühlungsborn in Urlaub.Und ,die erste Fahrt mit dem Fahrrad geht immer zum schönen Naturwald in Heiligendamm.Dieser kleine Wald hat etwas besonderes.Das ist Natur,,pur''.Wenn wir dort eine Stunde in Ruhe verweilt haben,ist es uns als ob unsere Seelen gereinigt wurden.Irgendwie ein übernatürliches ,nicht beschreibbares Wonnegefühl.Wollt ihr uns das nehmen?In Heiligendamm ist schon genug Porzelan zerstört worden.Öffnet Heiligendamm endlich wieder den normalen Urlauber.Was sich dort abspielt,verstößt gegen alle guten Sitten des menschlichen Zusammenlebens.Wacht endlich auf.

11.12.2009 - 15:31:48


 

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