News-Archiv März 2008
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Gemeinden investierten 2007 in MV mehr in Baumaßnahmen als im Vorjahr
Mecklenburg-Vorpommern | 19.03.2008 - 10:26:25
Schwerin. Im zurückliegenden Jahr 2007 gaben die Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns 455 Millionen EUR für Sachinvestitionen aus. Nach Angaben des Statistischen Amtes waren das 11 Millionen EUR bzw. 3 Prozent mehr als im Jahr 2006 und 6 Prozent mehr als 2005. Mit 398 Millionen EUR bzw. 87 Prozent hatten Baumaßnahmen, vor allem für Verkehrsbauten und die Werterhaltung von Schulen, den höchsten Anteil daran; gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung um 8 Prozent.
262 Millionen EUR bzw. zwei Drittel der Investitionen für Baumaßnahmen tätigten die kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Das ist eine Steigerung von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die sechs kreisfreien Städte gaben 92 Millionen EUR für Baumaßnahmen aus, 12 Prozent mehr als 2006. Weitere 43 Millionen EUR wurden von den Kreis- und Amtsverwaltungen in Baumaßnahmen investiert, 4 Prozent weniger als im Vorjahr.
Der Anteil der Baumaßnahmen an den Sachinvestitionen beläuft sich in den kreisfreien Städten auf durchschnittlich 90 Prozent in der Spanne von 79 Prozent in Rostock bis 94 Prozent in Stralsund und Wismar. In den Landkreisen reicht die Spanne von 79 Prozent in Ostvorpommern bis 91 Prozent in Rügen.
Die Bauinvestitionen der öffentlichen Hand aus Mitteln der Gemeindefinanzen, die im Kernhaushalt nachgewiesen werden, beinhalteten 2007 in erheblichem Maß Verkehrsbauten im Zusammenhang mit dem Straßenbau (z. B. Ortsumgehungen u. a. Schwerin) bzw. herausragenden Bauwerken (z. B. die neue Rügenbrücke), aber auch die Modernisierung von Schulen und weitere Vorhaben der Städteplanung. Darauf konzentrierten sich besonders die Landkreise Nordwestmecklenburg (Zuwachs von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr), Rügen (+ 29 Prozent) und Müritz (+ 28 Prozent) sowie Bad Doberan, Ludwigslust und Parchim. Von den kreisfreien Städten war in Schwerin (+ 59 Prozent) und Stralsund (+ 51 Prozent) für derartige Objekte die größte Steigerung zu verzeichnen. Andererseits war bei den so finanzierten Baumaßnahmen in den Landkreisen Demmin (- 34 Prozent) und Uecker-Randow (- 23 Prozent) der Rückgang wesentlich.
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