News-Archiv Februar 2010

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Anstehende Entscheidungen für Bad Doberan: „Aus“ für die Brötchentaste und Erhöhung der Elternbeiträge

Region Bad Doberan | 18.02.2010 - 11:48:19

Bad Doberan.  Die nächste Stadtvertretersitzung in Bad Doberan steht vor der Tür. Zur Debatte steht am Montag, ab 18.15 Uhr, in einer  Vorlage der Stadt, die Festsetzung der Elternbeiträge zur Finanzierung der Betreuungsplätze. Geplant ist eine Erhöhung rückwirkend zum 1. Januar 2010, weil das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Landkreis Finanzierungsanteile kürzt. 

Unter den 22 Punkten auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils befindet sich außerdem unter Punkt 20 die Abschaffung der „Brötchentaste“. Die halbe Stunde Gratis-Parken rund um den Bad Doberaner Kamp soll, so die Vorlage vom Stadtvertreter Arenz, „unverzüglich“ abgeschafft werden. Nach seiner Darstellung verliert die Stadt dadurch 20 000 bis 25 000 EUR Einnahmen jährlich, das könne sich die Stadt nicht mehr leisten. 
In einer weiteren Vorlage fordert der findige Stadtvertreter, 10 000 Euro aus Haushaltsmitteln für die Jugendkunstschule zur Verfügung zu stellen und führt als Mittel die Mehreinnahmen durch den Verzicht auch die Brötchentaste an.
Nun muss das Stadtparlament vielleicht zwischen weniger Kurzbesuchern in der City und Kunstförderung entscheiden. Wie sie entschieden haben, lesen Sie in der nächsten Woche.


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Name Text
Rolf Kuchenbuch eMail Homepage

Der geneigte Leser rechne bitte mit: 20tausend Euro mehr von parkenden Autofahrern einnnehmen heisst - bei der derzeitigen Einstellung der Parkuhren auf 50 Cent pro Stunde - 40tausend Stunden Parkzeit. Oder 80tausend Stunden, wenn die Brötchentaste durch eine 25-Cent-Halbstundentaste abgelöst werden soll. Wenn ein Wochentag 10 Parkstunden und das Jahr 300 Autoparktage hat, dann "kostet" nach Arenz die Brötchentaste im Jahr die Jahreseinnahmen von rund 13 oder 27 Parkplätzen .... ohne Zeiten der Nichtbelegung etc.
Ich zweifle an, dass diese Rechnung der Wirklichkeit am Kamp entspricht. Ich zweifle auch an, dass diejenigen Kurzparker die Parkuhren füttern werden, welche bislang die Brötchentaste drücken; sie werden sich vielfach in die Goethestrasse stellen oder in die Lessingstrasse, oder eben nur kurz anhalten.
Und ich zweifle an, dass die Innenstadt, die Geschäftsleute, die Banken glücklich über den Vorschlag sind. Ich hatte die "Brötchentaste" auch als Beitrag zur Geschäftsbelebung der Innenstadt verstanden, als "Banktaste", "Kuchentaste", "Fleischtaste", "Weinstaste", "Fototaste", .... Das kostet nicht nur oder verringert Einnahmen. Nein, es schafft auch Einnahmen und Attraktivität.

20.02.2010 - 13:28:24

Torsten Jentzen eMail Homepage

Wenn der Stadt Geld fehlt sollte sie mal darüber nachdenken, ob es nicht zweckmäßig wäre auf das Parkhaus oder andere öffentliche Flächen Solaranlagen aufzustellen und zu vermieten. Gerüchte sprechen davon, daß sowas abgelehnt wurde. Und was die Elterngeldbeträge betrifft, mit Kindern hat die Stadt soundso Probleme. Was die "Brötchen-Taste" angeht muß ich Herrn Kuchenbuch zustimmen. Haben wir nichts wichtigeres zu tun?

23.02.2010 - 17:53:20

Martin Dostal eMail Homepage

War mir doch so, als wenn die Rechnung nicht hin haut: [URL=http://www.am-samstag.de/dbr/news_id7891_bad_doberaner_stadtvertreter_entschieden_lex_vorerst_weiter_stadtvertretervorsteher_bleibt.html?comments=1]Link[/URL]

26.02.2010 - 11:13:38

Rolf Kuchenbuch eMail Homepage

Herr Kukla und Herr Arenz hatten die Summe in der Stadtvertreter-Versammlung bereits von 20-25tausend auf 13tausend verringert. Nachfragen hilft zum Nachrechnen.

06.03.2010 - 20:33:40


 

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