News-Archiv März 2010
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Baubeginn für „Perlenkette“ in Heiligendamm im Sommer 2010
Heiligendamm | 05.03.2010 - 09:47:58
Heiligendamm / w. v. Im Sommer soll der Wiederaufbau der "Perlenkette", des Wahrzeichens des ersten deutschen Seebades begonnen werden, versprach die Entwicklungs-Compagnie-Heiligendamm der "Welt", das geht aus einem Bericht im Internet hervor. Der Strand vor dem Grand Hotel bietet selbst nach Angaben der ECH einen "wenig einladenden Eindruck", gesteht man selbst im hauseigenem Blatt "Zukunft Heiligendamm".
Für den Wiederaufbau bzw. die Sanierung der historischen sieben Strandvillen sollen insgesamt 70 Millionen Euro investiert werden, habe FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld der Zeitung bestätigt.
Begonnen werde mit Haus "Perle". Optisch werde sie originalgetreu rekonstruiert aber energetisch dem neuesten Stand der Bautechnik entsprechen. Moderner Beton mit einer speziellen Rezeptur solle dafür sorgen, dass keine Feuchtigkeit die Gebäudesubstanz beeinträchtigen könne.
Der Baubeginn war schon vor zwei Jahren versprochen worden, musste aber dann offenbar verschoben werden. Zwei weitere der einst weißen Villen - "Möwe" und "Schwan" - sind nach Angaben des Inves-tors vor Baubeginn noch abzureißen.
Allein vier Grundstücke sind noch so gut erhalten, dass sie detailgetreu restauriert werden können.
Die "Perle" gehörte zu den ersten Strandvillen im östlichen Heiligendamm. Sie entstand 1845 - vor 165 Jahren - als "Neues Logierhaus". Hier fanden die Hochzeitsfeierlichkeiten des russischen Großfürsten Wladimir mit Maria Pawlowna, Tochter von Großherzog Friedrich Franz II. statt. Aus diesem Anlass erhielt das "Doppelgebäude"auch seinen Anbau.
Das international berühmte Ensemble soll im alten Stil wiedererstehen und Eigentumswohnungen enthalten. Insgesamt sollen mehr als 40 geschaffen werden. Anträge von möglichen Käufern lägen aus Berlin und Hamburg vor, heißt es im Internet.
Die ECH gehe davon aus, dass einige der Erwerber ihren Wohnsitz in Heiligendamm nehmen, aber andere sie selbst als Ferienwohnung nutzen möchten. Wenn sie nicht vor Ort sind, wollen sie die Wohnungen vom Hotel an Interessenten vermieten lassen.
Einige Käufer können auch noch darüber entscheiden, ob sie zwei Wohnungen zu einer größeren umgestalten lassen wollen.
Nach Fertigstellung des Ensembles soll daneben ein Gesundheitszentrum entstehen. Dann werde FUNDUS weit mehr als 100 Millionen Euro für die märchenhaften Villen und Gesundheitszentrum investiert haben. Das Grand Hotel umfasst gegenwärtig 222 Zimmer und 104 Suiten mit Grundflächen zwischen 36 und 150 Quadratmetern.
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