News-Archiv März 2008
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Region Bad Doberan | 25.03.2008 - 10:38:50
Sehr geschickt, dass der Landratskandidat der Grünen die Wirtschaftlichkeit der Neubukower Umfahrung erst nach seiner Wahl zum Landrat hinterfragen will. Warum hat er das nicht schon längst gemacht, wenn er Landrat werden möchte? So kann man sich Selbstverständlichkeiten auch vom Hals halten und auf „niemals“ verschieben. Oder ist hat er es schon gemacht und es ist doch wirtschaftlich?
Wer sich auch nur ein ganz kleines bisschen mit den Haushalten des Bundes, der Länder und der Kreise auskennt weiß, dass von den veranschlagten 15,7 Millionen Euro für die Ortsumgehung Neubukow kein einziger Cent in die Region kommen wird, wenn die Straße nicht gebaut werden sollte.
Und wilde Zahlenspielereien zur Frequentierung der B105 in Neubukow helfen auch nicht weiter, zumal aktuelle Prognosen wegen der Autobahnmaut von 10.000 Fahrzeugen pro Tag ausgehen – der Verkehr von Touristen ist dabei noch nicht einmal berücksichtigt!
Auch die Anzahl der Durchreisenden, die auf ihrem Weg zum Urlaub in Kühlungsborn oder Rerik noch in Neubukow anhalten, um zum Friseur zu gehen oder Wurst zu kaufen, wird nicht so groß sein, dass die Einzelhändler verlieren. Im Gegenteil, eine ruhige Innenstadt Neubukows wird attraktiver und lockt mehr Kunden aus der ganzen Region an.
Weitere Fakten sind im Lauf des Verfahrens zu erwarten, und die Öffentlichkeit wird dann noch ausführlich informiert und kann sich beteiligen.
Der SPD-Ortsverein Neubukow sagt: Erst sichere Fakten, dann denken, dann reden - ist besser als anders herum…
Dr. Michael Preisinger
Vorsitzender SPD-Ortsverein Neubukow
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