News-Archiv April 2010
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Schlotmann lädt zu Gesprächsrunde über Flugplatz Rerik-Zweedorf
Region Bad Doberan | 21.04.2010 - 15:52:28
Schwerin/Rerik. Am 21. April fand in Schwerin eine Versammlung gegen den Sonderlandeplatz Rerik-Zweedorf statt. „Es ist bedauerlich, dass der Termin weder abgestimmt wurde noch, dass überhaupt ein Gespräch mit den Beteiligten gesucht wird“, stellte der Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Volker Schlotmann, fest. „Wir übernehmen deshalb gern die Initiative und laden die Beteiligten zu einem Gespräch über den seit längerem vorliegenden Entwurf einer Vereinbarung über die künftige Nutzung des Sonderlandeplatzes ein“, so Schlotmann weiter, „denn wir wollen doch schließlich alle gemeinsam künftig mehr Ruhe für die Anwohner.“
Ziel der Vereinbarung ist eine Verständigung zwischen Anwohnerinnen und Anwohnern und dem Flugplatzbetreiber. Dabei soll für die Anwohnerinnen und Anwohner der Lärm reduziert werden und gleichzeitig ein regelmäßiger Flugbetrieb gewährleistet bleiben. „Ich würde es begrüßen, wenn wir im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner zügig zu einem Ergebnis kommen“, so Schlotmann.
Seit längerer Zeit liegt ein Entwurf für die künftige Nutzung des Flugplatzes Rerik-Zweedorf vor, der durch die Vermittlung des Verkehrsministeriums zustande kam. Der regelmäßige Flugbetrieb auf dem Landeplatz unterläge nach dem Entwurf der Vereinbarung einer 8-Stunden-Regelung. Ferner wird die Zahl der Flugbewegungen auf den derzeitigen Stand festgeschrieben und so eine Ausweitung des Betriebes ausgeschlossen. Neben den Orten Blengow, Roggow und Zweedorf wäre künftig auch Rerik vom regelmäßigen Überflug ausgenommen. „Acht Stunden sind eine Zeit, in der allgemein und überall mit Lärm gerechnet werden muss, zum Beispiel durch Bauarbeiten“, so Schlotmann.
Zu der Gesprächsrunde eingeladen sind die Bürgermeister von Rerik und Zweedorf, der örtliche BUND sowie die Bürgerinitiativen „Wir am Salzhaff“ und „Ruhe am Salzhaff“. „Zu dem Termin wünschen wir uns praktikable und realistische Positionen, die wir austauschen und zu einem die Anwohner befriedigendem Ergebnis führen können“, so Schlotmann abschließend.
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