News-Archiv Mai 2010

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Dr. Michael Giersberg (FDP): Ministerin Schwesig beleidigt Gastwirte und Hoteliers

Mecklenburg-Vorpommern | 07.05.2010 - 22:30:35

Bad Doberan. Zu den Äußerungen der Sozialministerin Schwesig (SPD) von gestern, Zitat: „Wer mit Dumpinglöhnen dafür sorgt, dass gute Mitarbeiter in andere Bundesländer oder ins Ausland abwandern und dass gute Nachwuchskräfte nach der Ausbildung unser Bundesland verlassen, sollte keine Krokodilstränen wegen Fachkräftemangels vergießen“, erklärt Dr. Michael Giersberg, Vorsitzender des FDP Kreisverbandes Bad Doberan: 
Die Hotel- und Gaststättenbranche ist eine der wichtigen wirtschaftlichen Schwerpunkte in M-V. Tausende Menschen finden Arbeit und Ausbildung auf hohem Niveau.
Viele Wettbewerbe zeigen dies, wie kürzlich gerade die Landesmeisterschaften. Die hohe Qualität der Ausbildung befähigt junge Leute gute Arbeitsplätze auch außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern zu bekommen. Dies erweitert ihren Horizont und ermöglicht ihnen, wieder als qualifiziertes Fachpersonal höhere Verantwortung bei ihrer Rückkehr zu übernehmen. Dafür werden sie auch übertariflich bezahlt.
Die gering qualifizierten Aushilfskräfte sind aber notwendig um betriebliche Abläufe aufrecht zu erhalten. Auch diese werden überwiegend nach Tarif bezahlt. So wie nicht alle Politiker korrupt und faul sind, so sind nicht alle Gastronomen darauf aus, Dumpinglöhne zu bezahlen. Um die schwarzen Schafe kümmern sich die IHK, der Zoll und die DeHoGa selbst. Es ist nur wieder beschämend, dass die Uninformiertheit der Ministerin eine ganze Branche diskreditiert.


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erika wenzel eMail Homepage

Ministerin hat Recht

Sehr geehrer Herr Giersberg,
damit hat aber die Ministerin Recht.Gute Leute gehen dorthin,wo besser bezahlt wird,wo das Betriebsklima stimmt.
Und hier in Mecklenburg wird doch vieles auf den Rücken der MItarbeiter ausgetragen.Selber sprach ich mal mit einer Auszubildenden,die für 1,15 die Stunde entlohnt wurde.
Dazu dauernd Überstunden,die oft nicht berücksichtigt werden.Nur in einer Firma,wo das Kllima untereinander auch gut ist,vom Chef angefangen bis zu den Mitarbeitern,da wird auch was geschafft und mit Freuden.Wenn man z,b, von einem Chef sich sagen lassen mußte,Ihr Beruf ist nach der Wende nichts mehr wert,das frage ich mich,mit welcher Einstellung so mancher in den früheren Osten kam.Aber auch mancher einheimische Chef versuchts ,seine Leute kurz zu halten und wundert sich,es kommt auch sehr auf die Behandllung seiner Mitarbeiter an,wenn sie abwandern oder durch Hören herausgefunden haben,in diesen Betrieb gehe ich nicht.Viele habe doch auch nur Angst,ihren Job zu verlieren und halten dann oft den Mund.Ist das das ,was man erreichen will?Schön kuschen vor dem Herrn oder vor der Frau ,die den Betrieb leitet,ihre Leute schlecht behandelt selber auch nicht eine Leuchte ist oder sich ein gutes Leben auf Kosten der Angestellten macht?
Wohlgemerkt,das sind nicht alle,aber solche Menschen gibt es genügend.Da müßte der Hebel angesetzt werden,den Angestellten ,wenn sie schlecht behandelt werden,zu ihren Recht zu verhelfen,damit auch das Klima in der Firma wieder stimmt.
Wie die Menschen behandelt werden,so gehts w eiter durch die Runde.
Sind dafür die Menschen auf die Straße gegangen?
Behandelt die Menschen menschlich,dann wird sich alles andere ergeben.Persönlich würde ich jedem raten,wenn es eben in der Heimat nicht klappt,dann einfach gehen!
Ich habe Achtung vor denen,die es hier unter solchen Umständen aushalten.
Mit freundlichen Grüßen
Erika Wenzel

19.05.2010 - 17:12:30


 

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