News-Archiv Mai 2010

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FDP beriet mit Verkehrsministerium und Landesbaustraßenamt die Problematik B 105

Region Bad Doberan | 18.05.2010 - 16:49:18

Bad Doberan. Der Ortsverband und die Stadt-Fraktion der FDP beschlossen zur Lösung des täglichen Verkehrsproblems an der Alexandrinenkreuzung die Einladung des Landesverkehrsministers. 
Die Landesverordnung über die Verbindlichkeit des Regionalen Raumordnungsprogramms Mittleres Mecklenburg/Rostock sieht für Bad Doberan eine Ortsumgehung vor.
 
Auf Antrag der FDP wurde in der letzten Legislaturperiode der Stadtvertreter deutlich die Beruhigung der B 105 beschlossen. Auch der Tourismusförderverein fordert die Lösung der unhaltbaren Zustände, welche besonders in der Saison zu chaotischen Zuständen führen.  
 
„Zunehmend weichen auch Schwerlasttransporte zur Mautumgehung von der Bundesautobahn auf die B 105 aus“, so der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Harry Klink. Zudem belegten Zahlen aus dem Bundesverkehrsministerium eine deutliche Zunahme des Verkehrs auf der B 105, trotz Autobahn. Urteile von Bundesgerichten zum Schutz der Anwohner an stark befahrenen Straßen häufen sich. „Auch die momentane Lösung des abfließenden Verkehrs aus der Stadt muss verändert werden“, so Klink weiter.
 
Am Montag diskutierten der Ortsverband der FDP und die FDP-Fraktion der Stadtvertretung mit Vertretern des Verkehrsministeriums und des zuständigen Landesbaustraßenamtes vor Ort, um die Verkehrsberuhigung der B 105 an der Alexandrinenkreuzung zu beraten. Der Bau einer Umgehungsstraße wurde angesprochen. 
Den Teilnehmern war bekannt, dass Region und Stadt überwiegend vom Tourismus und Kurortstatus leben. Der zunehmende Verkehr führt besonders in den Urlaubsmonaten zu chaotischen Zuständen im Kurort, so dass auf Antrag der FDP die SVV 2008 mit klarer Mehrheit eine Beruhigung der B 105 forderte. Innerstädtische Verlagerungen sind auf Grund der historisch gegebenen engen und verwinkelten Straßen nicht möglich. 
 
Zwei Lösungsmöglichkeiten der FDP wurden diskutiert: 
- Kreisverkehr 
- Aufweitung der vom Kamp kommenden August-Bebel-Straße, um den Rückstau zu Ampelanlage B 105 zu verhindern
 
Dem Minister werden nunmehr in einer Beratung diese Varianten noch einmal vorgestellt und geprüft, ob damit der Bau einer Umgehung ersatzlos entfallen kann. Die FDP würde dem Minister, der eine Umgehungsstraße ablehnt, zustimmen. Die Finanzierung der Kreisverkehrs-Variante ist nachhaltiger als der Bau einer Umgehungsstraße, so der Tenor.
 
Der Minister will dem Ortsverband eine diesbezügliche Antwort zukommen lassen.


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