News-Archiv Juni 2010

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Gefährlicher Leichtsinn am Bahnübergang - "Bitte nicht Nachmachen"

Region Bad Doberan | 21.06.2010 - 16:10:38

Bad Doberan. Bereits am Samstagnachmittag gegen 16:35 Uhr meinte ein Mann, sich innerhalb des geschlossenen Bahnüberganges im Bereich der L 13,  Schwaaner Chaussee in Bad Doberan mitten in den Gleisen aufzuhalten. 
Hierdurch musste der Triebfahrzeugführer der Regionalbahn nach Ausfahrt aus dem Bahnhof Bad Doberan eine Notbremsung durchführen. 
Nach dem der Zug rechtzeitig zum Halten gekommen war, verließ der Mann den Bahnübergang. Der Zug fährt zu diesem Zeitpunkt bereits mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h, so dass ohne die rechtzeitige Notbremsung die Person überfahren worden wäre. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Bundespolizeiinspektion Rostock ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Die Gefahren, die von herannahenden Zügen und auch Oberleitungen ausgehen, werden regelmäßig unterschätzt! Die Bundespolizeiinspektion Rostock weist ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten von Gleisanlagen lebensgefährlich und für unberechtigte Personen verboten ist. Züge nähern sich lautlos und können je nach Windrichtung erst sehr spät wahrgenommen werden. Der durchschnittliche Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h beträgt 1.000 m. Die Oberleitungen führen eine Spannung von 15.000 Volt. Der Kontakt mit diesen, unabhängig in welcher Form, ist für den Menschen tödlich. Bahnanlagen sind keine Spielplätze und nicht für Mutproben geeignet!
 
(ots) 


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